Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 9 (1912)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Die Bedeutung der Einführung des Karakulschafes für die Landwirtschaft Palästinas
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 160 (sequence 5)
- Language
- German
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Zygophyllum fabago Gutes Schäffutter. Zygophyllum sp.? Von säuerlichem Geschmack. Zygophyllum dumosum (adb), simplex, (dscharmal, kurma, adir), album (chüreisi, hamd, illam, botn el-bahsanou, bizz kelbe, belbel, bawal), coccineum, (killab, ghasul, belbel, bawal). Ätriplex laciniäta Atriplex Gilt als gutes Schaffutter. nitens, litorale, hastatum, dimocphostegium, (zurbah), tataricum (kataf), roseum, portulacoides, palaestinum, leucocladum, (burghul, roghl, schadscharetel-baijadin, rudl), halimus (kataf), furinosum (asfe, asfai, huwei). Lepidium latifolium Lepidium Als Schäffutter von geringer sativum (reschad) (Kultur- Bedeutung, pflanze), spinosum(cornutum), draba, Chalepensa. Heliotropiüm sp.? Heliotropium Schaffutter zweiter Ordnung. supinum, (ghubeira), aleppicum, europaeum, (sekran, ufein), Bovei, villosum, luteum, (hisma, fureisch, halamu.rehama, rughl, natasch), rotundifolium, Arbainense, (ruhah, kurfi), undulatum. Lycium rutheriicum Lyciurii Kein eigentliches Schaffutter. europaeum, (ausädsch, essedsch), arabicum. In den angeführten Tabellen befinden sich auf der linken Seite jene Pflanzen, die nach Adametz die wichtigsteh Bestandteile der Steppenflora Bucharas darstellen, auf der rechten Seite die entsprechenden Pflanzen Palästinas. Nur wehige Pflanzen konnten identifiziert Werden, da schon aus Buchara nur wenige genau bestimmt werden konnten. Wenn dennoch der Vergleich auch auf die nicht näher bestimmten Pflanzen ausgedehnt wurde, so geschieht es der Vollständigkeit halber. Die wichtigsten Pflanzen die als Schaffutter in Buchara in Betracht kommen, sind Alhagi camelorum, die Salsola-, Convolvulus-, Ärtemisia- und die Carexarten, und diese sind in der Flora Palästinas reichlich vertreten. Der Umstand, daß diese pflanzen einen arabischen Namen, meistens sogar mehrere besitzen, weist deutlich auf ihre Verbreitung hin. Mari könnte auch, Wenn es sich nützlich erweisen sollte, durch Nachsaat diese Pflanzen auf den für Weide in Betracht kommenden Böden in größerer Menge auftreten lassen. Notwendig jedoch dürfte eine solche Maßnahme kaum sein. Die Ansicht vieler Züchter Bucharas, daß die Lockenbildung des Karakulpelzwerkes eine Funktion seines Milieus sei, wird von Ädämetz gründlich widerlegt, indem er darauf hinweist, daß dasselbe Milieu in der Umgebung des Karakulzuchtgebietes dem dort einheimischen Fettsteißschafe den Karaktilcharakter nicht aufzudrücken vermochte, während jene in den verschiedenen 'Gegenden Rußlands sowie des Auslands trotz der Grund- 160