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Palästina · 1910-01-01 · Heft 1 · p. Seite 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
7 (1910)
Issue
Heft 1
Article
Zum 7. Jahrgang, ein Rück- und Ausblick
Date
1910-01-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Gründung idieses notwendigen Organes fleissiger Leser der einzelnen Artikel war, wird vor allem das ernste Bestreben des Redakteurs wie sämtlicher Mitarbeiter herausgefunden haben, die Idee der Erschliessung unseres Stammlandes immer populärer zu gestalten und die weitesten Kreise zur Förderung und Unterstützung der Palästina-Arbeit heranzuziehen. Es ist denn auch zur Freude aller Interessenten dem Herausgeber gelungen festen Fuss und gesicherte Basis zu erlangen und den Kreis seiner Abonnenten um ein bedeutendes zu erweitern Wie kein Sterblicher mit dem einmal Erreichten zufrieden ist, so wird auch Herr Dr. FdixTheilhaber sich mit dem bisherigen Erfolg nicht begnügen, sondern in Anbetracht der wichtigen Aufgabe, die er sich gestellt, auch fernerhin eifrig propagieren und immer mehr Freunde und Anhänger für sein „Palästina" werben. Möge der hochgeschätzte Herausgeber für seine Mühewaltnng die gewünschte Unterstützung finden. Dies ist die Hoffnung aller Freunde vom Lande und der Zeitschrift „Palästina". Über und für Palästina wird ja heutzutage viel geschrieben, sowohl von jüdischer als auch von nichtjüdischer Seite, denn das Bedürfnis von diesem historischen, denkwürdigen Lande stets zu lesen und zu hören, ist überaus stark in der Bevölkerung des Occidents. Nur wird mehr von Ausgrabungen der Überreste des Altertums berichtet, als von neuen Entwicklungen und kräftigen Fortschritten der Kultur des Landes. Über die Möglichkeit, Palästina wirtschaftlich zu heben und es zur alten Fruchtbarkeit zurückzubringen herrscht überall Zweifel und bei Vielen sogar Hoffnungslosigkeit. Da tut es denn auch not, die Wahrheit zu verbreiten, dass Palästina keine ausgetrocknete Sandwüste, keine verdorrte Steppe ist, das nicht imstande ist seine Bewohner zu ernähren und zu erhalten, sondern dass unbedingte Hoffnung vorhanden ist, den vernachlässigten, ungedüngten Boden wieder zu seiner alten, vielgerühmten Fruchtbarkeit durch geschickte, fieissige Kolonisten zu bringen, wenn die nötigen Hilfsmittel hierzu von kapitalkräftigen Leuten zur Verfügung gestellt werden. Diese Zeitschrift will nun für das moderne Palästina arbeiten, und alle Freunde des Landes belehren, wie sich die Verhältnisse dort gestalten können, wenn eifrig für die wirtschaftliche Erschliessung gearbeitet wird. Sie will uns in leichtfasslichem, gemeinverständlichem Kleide, wenn auch durch wissenschaftliche Forscher und Gelehrte, Bilder von dem Leben und Treiben, von der Geschäfts- und industriellen Tätigkeit, vom Handwerk und 2

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