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Palästina · 1938-02-01 · Heft 2 (Februar 1938) · p. Seite 86

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Journal
Palästina
Volume
21 (1938)
Issue
Heft 2 (Februar 1938)
Article
Wirtschaft. Von Dr. Alfred Michaelis. Tel-Aviv.
Date
1938-02-01
Page
Seite 86 (sequence 4)
Language
German
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Der Betriebsart nach stellen die Zitrusplantagen, deren Schwerpunkt bei den Mittelbetrieben von 10—29 Dunam und den beiden angrenzenden Betriebsgrößenklassen liegt, 52o/g der jüdischen Betriebe dar. Auf die Gemischt Wirtschaft entfallen etwa 40% der Betriebe, unter denen die Größenklasse 10 bis 19 Dunam bei weitem am häufigsten vertreten ist. Es ist auffallend, daß nur eine verhältnismäßig geringe Anzahl gemischtwirtschaftlicher Betriebe auf die beiden untersten Größenklassen entfällt, dagegen aber eine sehr viei größere auf die Betriebe von* 20—50 und über 50 Dunam. Das Gewicht der gemischtwirtschaftlichen Betriebe erhöht sich noch dadurch, daß die Gemeinschaitssicdlungen, Schulen und Lehrfarmen zu dieser Betriebsart gehören. Die Wein- und Mandelgärien gehören ebenfalls meist den mittleren und oberen Größenklassen an, während die übrigen Betriebsarten (meist Monokulturen) mit wenigen Ausnahmen auf die ausgesprochenen Kleinbetriebe entfallen. Annähernd ein Drittel der von der Erhebung erfaßten Betriebe sind solche mit einer Fläche von 10—19 Dunam. Es folgen dann der Betriebszahl nach die beiden niederen Betriebsgrößenklassen, so daß insgesamt 54o/0 aller jüdischen Betriebe einen Bodenbesitz von unter 20 Dunam haben. Bei etwa 10°/o ist die Betriebsgröße unbekannt. Rund 35°/o der jüdischen Betriebe entfallen auf die Mittel- und Großbetriebe mit über 20 Dunam. Aus dem weiteren Tabellenwerk dieser Untersuchung geben wir nachstehend einen zusammenfassenden Ueberblick über die geographische Verteilung des jüdischen Bodenbesitzes, der jüdischen Siedlungen, ihrer Einwohnerzahl und der jüdischen Landwirtschaftsbetriebe (Stand 1936): Jüdischer (davon Zahl Bevölkerung der tsohaf lebe 3= % ™Ü Küstenebene Bodenbesitz KKL-Boden) der landwirtschaftlichen (1000 Dunam) Siedlungen N-n« PB CS Südl. Tel-Aviv 155,9 (27,4) 28 20.853 1628 7 Nördl. Tel-Aviv 55,9 ( 8,0) 19 2(1.283 1492 2 Scharon 139,5? (45,3) 59 22.557 3657 6 Schorn ron 206,6 ( 5,5) 21 9.730 162 5 Insgesamt ^558^2 (86,2 ~~ 127 81.423 ~ 78 \2 -- — Ebenen von Esdrälon 305,4 (177,5) 36 8.496 626 18 Jesreel und Jordan 155,0 (96,6) 18 4.957 162 13 Insgesamt 460,4 (274,1) 54 13.453 _ _788 Unter- und Obergaliläa 224,8 ( 4,1) 13 2.313 242 2 Judäisches Bergland 33,0 ( 5,4) 9 1.114 125 2 Beerschebagebiet 41,4 (- ) — — — — Totes Meer 75,9 (- ) — — — — Neuerwerb (April 1936— Sept. 1937) 29,0 (15,2) — — — — Gesamtziffer 1422,7 (385,0) 203 98.303 8967 55 Von dem jüdischen Bodenbesitz entfallen 124.203 Dunam auf städtische Böden; den größten stadtischen Bodenkomplex stellt das Haifabaygelände (Ebene von Esdrälon) mit 66.782 Dunam dar. Die übrigen stadtischen Böden liegen vor allem südlich und nördlich von Tel-Aviv (20.313 Dunam) und in Galiläa (18.185 Dunam). Auf die konzessionierten Böden entfallen 161.806 Dunam, es handelt

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