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Palästina · 1908-01-01 · Heft 1 · p. Seite 11

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Journal
Palästina
Volume
5 (1908)
Issue
Heft 1
Article
Wert und Wertsteigerung des Bodens im Orient
Date
1908-01-01
Page
Seite 11 (sequence 3)
Language
German
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Land ist unzweifelhaft in der Erschließung, in einem wirtschaftlichen Aufschwung begriffen; vor dieser Tatsache kann angesichts der Zahlen auch der Ungläubigste nicht mehr die Augen verschließen, denn: Zahlen beweisen in diesem Fall Wenn aber Palästina im Erwachen ist und sich den tausendjährigen Schlummer aus den Augen reibt, dann wird mit der fortgesetzten Erschließung eine weitere Preissteigerung eintreten. Die Rentabilität des Bodenerwerbs steht außer Frage. Und darum bietet sich hier für den, in dem sich Unternehmungsgeist und religiöses Pietätsgefühl paaren, vorteilhafte Gelegenheit zur Kapitalsanlage. -o Palästinensischer Hilfsverein „Cemaan 3ion" (19. Bericht.) Die Tätigkeit des Vereines im Jahre 1906 musste infolge Mangels an Mitteln weiter eingeschränkt werden. Von den eingelaufenen Gesuchen konnten wir nur die allerdringlichsten bewilligen. Eine Menge von Gesuchen mussten unberücksichtigt bleiben. Für Lehrlinge der verschiedensten Berufszweige bewilligten wir Lehrgelder; ebenso gaben wir Darlehen für Beschaffung von zahnärztlichen Apparaten, Spinnrädern, Maschinen zur Fabrikation von Kouverts, einer Drehbank, Utensilien für eine Stempelfabrik u. s. w. Einem Zahnarzt, der nun mit gutem Erfolge in Jerusalem bereits tätig ist, waren wir behilflich, seine Einrichtung anschaffen zu können. Ferner bewilligten wir eine grössere Anzahl Bruchbänder, sowie eine Anzahl Brillen für Augenleidende. In den Sprechstunden, die in unserer Klinik abgehalten wurden, wurden 10280 diverse Kranke und 13419 Augenleidende behandelt zusammen 23699 (gegen 28063 im Jahre 1905 und 30096 im Jahre 1904). In der Apotheke wurden 12945 Rezepte ausgeführt, hiervon gratis 527. Die Verfolgungen in Russland veranlassten eine grössere Einwanderung russischer Flüchtlinge, worunter auch solche, die aller Mittel entblösst auf direkte Hilfe zur Neubegründung ihrer Existenz angewiesen waren. Das Lokal-Comit£ in Jerusalem ersuchte uns darum, eine Summe zur Verfügung zu stellen, damit in den dringendsten Fällen ohne vorherige Anfrage Abhilfe geschafft werde. Wir stellten den Betrag von 1000 Frs. zu diesem Zwecke zur Verfügung. Unser Vertreter in Jerusalem, der ständig bemüht ist, uns Vorschläge zu machen, die geeignet sind, die Hebung der Industrie unter unseren Glaubensgenossen zu fördern, hat in einer Denkschrift dargelegt, auf 11

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