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Palästina · 1937-11-01 · Heft 11 (November 1937) · p. Seite 553

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 11 (November 1937)
Article
Ergebnisse der Zählung der Arbeiterschaft
Date
1937-11-01
Page
Seite 553 (sequence 2)
Language
German
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lieh eine Zählung des gesamten Jischuw nicht stattgefunden. Die außerordentlich wichtige Zählung der Regierung in 1931 konnte naturgemäß nur einen Teil der Fragen, die den Jischuw besonders angehen, beantworten, und liegt nun auch schon sechs Jahre zurück. So stellen die Ergebnisse der Zählung der Arbeiter, die etwa 50% des Jischuw umfaßt, auch einen wichtigen Beitrag zur Kenntnis der Zusammensetzung des ganzen Jischuw und seiner Lebens- und Arbeitsbedingungen dar und gewähren uns Aufschlüsse, die in dieser Vollständigkeit bisher noch nicht möglich waren. Die folgenden Zeilen sollen eine erste Einführung in die wichtigen Ergebnisse dieser Zählung geben. Nach gründlicher Vorbereitung wurde ein Fragebogen ausgearbeitet, der 32 Hauptfragen und eine Reihe von Nebenfragen enthielt. Auf Grund der Ergebnisse der Zählung wurden folgende Hauptgebiete bearbeitet: 1. Größe der Arbeiterschaft im Vergleich zu früheren Jahren, gegliedert nach Orten (Städte, Kolonien, Kwuzoth und Moschawim). 2. Berufliche und fachliche Zusammensetzung der Arbeiterschaft. 3. Gliederung nach Alter, Geschlecht und Familie sowie nach der Kinderzahl der Familien in Stadt und Land. 4. Berufe der Väter der Arbeiter und der Arbeiter selbst vor der Einwanderung im Vergleich zu den Berufen der Arbeiter im Lande. 5. Mitgliedschaft im »Hechaluz« und Hachscharah-Ausbildung und ihr Einfluß auf die Berufswahl im Lande. 6. Zeitpunkt der Einwanderung und Herkunft der Arbeiter nach Ländern, Orten, Berufen und Gemeinden (Edoth). 7. Arbeitszeit, gegliedert nach Orten und Berufen. 8. Arbeitslohn, gegliedert nach Orten und Berufen. 9. Sonstige Arbeitsbedingungen (Lohnsystem, Arbeitsdauer. Zahl der festen, Kurz- und Saisonarbeiter in verschiedenen Berufen usw. 10. Kenntnis der hebräischen Sprache in den verschiedenen Gruppen. 11. Staatsangehörigkeit der Arbeiter. 12. Militärische Vorbildung und militärische Rangstufen. Schon diese Übersicht zeigt die Reichhaltigkeit der Ausbeute einer solchen Zählung, die 50% des Jischuw umfaßt, als Grundlage für seine Kenntnis und sein Leben, besonders deshalb, weil keine Zählung des ganzen Jischuw vorliegt oder in Aussicht steht. Gesamtzahlen* Die folgenden Ziffern zeigen uns die jüdische. Arbeiterschaft seit 1926, nach Orten gegliedert. au 1 "7-tc Wachstum in Prozent Absolute Zirrern . X7 ■> . r im Vergleich zu 1926 1930 250,2 285,5 502,9 282,1 422,2 429,2 . Diese Tabelle ergibt Material über 104.122 erwerbstätige Arbeiter gegen 25.187 in 1926, also eine Steigerung um 313,4% in elf Jahren; am stärksten war das Wachstum 1926 1930 1937 Städte . . . 18.067 16.545 63.283 Kolonien . 4.442 7.009 26.780 Kwuzoth . . . 1.636 * 8.544 Moschwe Owdim . 1.042 ★ 5.515 Summe . . . 25.187 ★ 104.122 * Anmerkung: Die Zählung von 1930 wurde in den Siedlungen nicht durchgeführt.

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