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Palästina · 1937-05-01 · Heft 5 (Mai 1937) · p. Seite 249

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Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 5 (Mai 1937)
Article
Die Siedler auf Keren-Kajemeth-Boden
Date
1937-05-01
Page
Seite 249 (sequence 3)
Language
German
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Jüdische Davon auf Landbevölkerung Keren-Kajemeth-Böden Jehuda....... 49.800 12.600 Scharon ....... 22.400 6.900 Schomron...... 9.700 2.000 Emek Jesreel und Emek Sebulun . . . 10.900 8.900 Emek Hajarden und Galil 4.300 1.200 97.100 31.600 33 Diese Tabelle zeigt, daß im Emek Jesreel und im Emek Sebulun die auf Keren- Kajemeth-Boden lebende Bevölkerung den größten Teil des im Dorfe lebenden Jischuw darstellt (82%); in anderen Teilen des Landes schwankt der Prozentsatz zwischen 21% (Schomron) und 31% (Scharon). Die Zahl der auf städtischem Keren-Kajemeth-Boden wohnenden Menschen beträgt: In den städtischen Wohnvierteln von Tel Aviv (Nordiah, Schchunat Schchenim, Arbeiterviertel, Lehrerviertel, Meonot Owdim usw.) leben 3700 Menschen (diese Zahl umfaßt nicht Schchunat Borochow bei Tel Aviv, das zu den ländlichen Siedlungen gezählt wurde); in Haifa (Schchunat Jechiel usw.) 2100 Menschen; in Jerusalem (Mekor Chajim, Arbeiterwohnhäuser in Rechawja, Arbeiterinnensiedlung usw.) etwa 600 Menschen. In der städtischen Zone des Emek Sebulun (Kirjath Chajim, Kirjath Motzkin, Kirjath Bialik usw.) wohnen heute etwa 7000 Menschen. Auf städtischem Keren- Kajemeth-Boden wohnen heute also 13.400 Menschen. Auf Keren-Kajemeth-Boden auf dem Lande leben daher 31.600, auf städtischem Keren-Kajemeth-Boden 13.400, zusammen 45.000 Menschen, davon 70% auf dem Lande and 30% in Städten. Der auf Keren-Kajemeth-Boden lebende Teil des Jischuw erreicht 11% aller in Palästina lebenden Juden. Prozent 249 25 31 21 82 28 Rundschau Jewish Agency» Von Spectator. Die gesamte Tätigkeit der Jewish Agency ist begreiflicherweise darauf konzen- :riert, die Stellungnahme zu dem bevorstehenden Bericht der Peel-Konimission vorzubereiten, der nach den neuesten Angaben nicht vor Juni zu erwarten ist. Zum ersten Vlal in ihrer Geschichte wird die Jewish Agency Erklärungen abzugeben haben, die /on größter Tragweite für das ganze jüdiscfhe Volk und für die Zukunft Palästinas iein werden. Die Verantwortung ist in diesem Moment so groß wie noch nie. Es x-äre begreiflich, daß die Jewish Agency in einer solchen Situation bestrebt ist, so epräsentativ wie möglich für alle Schichten des jüdischen Volkes sprechen zu können. Die Schwierigkeit ist freilich rein organisatorisch sehr groß; denn abgesehen davon, daß die Nichtzionisten bisher nur ein schwerfälliges und inaktives Element der Agency darstellen, bleibt noch zu bedenken, daß außerhalb der Jewish Agency die sogenannte >Neue Zionistische Organisation« (Revisionisten) steht, die durch ihre Wirkung auf die »Jüdische Gasse« in einem gewissen Maße der Agency das Prinzip ihres Handelns vorschreibt. Die wirkliche oder angebliche revisionistische Gefahr scheint in der Tat auch manche Teile der zionistischen Organisation nervös zu machen, überdies ist auch die geistige Einwirkung des Revisionismus in den zionistischen Reihen unverkennbar

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