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Palästina · 1937-05-01 · Heft 5 (Mai 1937) · p. Seite 248

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 5 (Mai 1937)
Article
Die Siedler auf Keren-Kajemeth-Boden
Date
1937-05-01
Page
Seite 248 (sequence 2)
Language
German
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248 Machane Jehuda..... Giwat Brenner...... Kfar Chassidim..... Schiwat Zion — Noach Zion Kfar Witkin...... Tel Jossef....... Kfar Jecheskel...... Giwat Haschloscha .... Ber Tuwia...... . 653 623 600 537 534 506 500 499 489 Diese Zahlen, die sich auf landwirtschaftliche Siedlungspunkte beziehen, die sich zur Gänze auf Keren-Kajemeth-Boden befinden, umfassen noch nicht alle Siedler auf Boden des Keren Kajemeth. Dieser besitzt außerdem Boden in den Kolonien und in deren Nachbarschaft, wo landwirtschaftliche Vororte, Arbeiterlager usw. errichtet wurden, deren Bewohner man zu den oben zusammengestellten hinzufügen muß. Sie sind in erster Linie Landwirte (erfahrene Arbeiter, Söhne von Bauern, Einwanderer aus Deutschland und andere), die sich auf Keren-Kajemeth-Boden in den privaten Kolonien oder in deren Nachbarschaft angesiedelt haben: in Jehuda (Gedera, Ber Tuwia usw.), im Scharon (Karkur, Chedera) usw. Die Siedler dieser Kategorie zählen heute 850 Seelen. Hiezu muß man die Bewohner der Arbeiterlager zählen, welche auf Keren- Kajemeth-Boden in der Nähe von privaten Kolonien angelegt wurden, um die Ansiedlung von Arbeitern zu erleichtern. Besonders in den letzten Jahren haben sich diese Arbeiterlager sehr vermehrt, was für die Wohnungsfrage der jüdischen Arbeiter in den Pflanzungskolonien von großer Bedeutung war. In diesen Arbeiterlagern wurden 3000 Menschen gezählt, davon im Scharon etwa 1400, in Jehuda etwa 900 und im Schomron etwa 600. Die Gesamtzahl der Bewohner dieser Arbeiterlager auf Keren- Kajemeth-Boden übersteigt faktisch die Zahl von 3000, doch wurde ein Teil ihrer Bewohner schon zu den Dörfern auf Keren-Kajemeth-Boden gerechnet, in deren Nähe sie sich befinden. Man muß also betonen, daß die Zahl 3000 sich nur auf jene Lager bezieht, welche in der Nähe von Siedlungen auf privaten Boden liegen. Wenn man die Bewohner der Arbeiterlager und die Einzelsiedler der Zahl der Bewohner jener Siedlungen hinzuzählt, die zur Gänze auf Keren-Kajemeth-Boden liegen, so findet man, daß der auf landwirtschaftlichen Keren-Kajemeth-Boden lebende Teil des Jischuw Ende 1936 31.600 Seelen zählte, gegenüber 8000 Seelen im Jahre 1927 (damals wurden zu den 7151 Seelen, die wir oben angegeben haben, noch jene hinzugefügt, die in der Nachbarschaft von Privatkolonien auf Keren-Kajemeth-Boden lebten. Es ist interessant, die Vergrößerung dieses Teiles des Jischuw in den einzelnen Perioden zu verfolgen und das Verhältnis zum Rest der jüdischen Bevölkerung am. Lande festzustellen. Jüdische Landbevölkerung Davon auf Keren-Kajemeth-Boden Prozent 1917 1927 1936 12.000 30.500 97.100 600 8.000 31.600 5 26 33 Die ländliche Bevölkerung, die auf Keren-Kajemeth-Boden lebt, bildet also heute ein Drittel der Gesamtzahl des auf dem Dorfe lebenden Jischuw; der Prozentsatz ist nicht in allen Teilen des Landes der gleiche, wie die folgende Tabelle beweist:

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