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Palästina · 1937-03-01 · Heft 3 (März 1937) · p. Seite 150

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Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 3 (März 1937)
Article
Das Hebräische Technikum in Haifa
Date
1937-03-01
Page
Seite 150 (sequence 3)
Language
German
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der Beteiligung der Regierung an der Unterhaltung des Technikums keineswegs eine Lösung gefunden, wie überhaupt die ganze finanzielle Lage des Technikums keine gesicherte ist, ebensowenig wie die der Jerusalemer Universität 2 und der Landwirtschaftlichen Versuchsstation in Rechoboth 3. Es ist immer wieder mit Bedauern zu betonen, daß das alte Wort: »Erst leben, dann philosophieren« — leider noch heute bei den Juden in Palästina gelten muß, daß für Kulturzwecke noch immer zu geringe Mittel zur Verfügung stehen. Auch das Technikum kann sich in der geplanten Weise nicht weiter entwickeln, wenn nicht sein Budget gesichert, die noch bestehenden Schulden zurückgezahlt und für eine Erweiterung der Gebäude und Einrichtungen gesorgt wird, um mehr Studenten aufnehmen und die Untersuchungsarbeiten ausdehnen zu können. Es ergeht daher der Appell an die Judenheit der Welt, auch das Technikum, diese einzige jüdische, höhere, technische Lehranstalt, die für die industrielle Entwicklung von Palästina von Bedeutung ist und noch mehr werden soll, in jeder Weise .zu fördern. Nachrichten und Daten f g||am POLITIK. Der Hochkommissär in England. Am 9. Februar begab sich der Hochkommissär Sir A. G. Wauchope von Alexandrien nach England, um dort einen Urlaub von einigen Wochen zu verbringen. Die Kosten der Garnison. Der Staatssekretär für Kolonien erklärte am 2. Februar im Unterhaus, daß die Kosten für die zusätzlichen Truppensendungen nach Palästina 1,105.000 £ betragen hätten, von denen 1,084.410 £P auf die Palästina-Regierung entfielen. Die Kosten der Garnison seien zwischen Transjordanien und Palästina zu gleichen Teilen verteilt, dem finanzschwachen Transjordanien jedoch die Kosten der Luftwaffe kreditiert worden. Von den Gesamtkosten entfallen 284.000 £ auf die Beförderung der Truppen, 283.000 £ auf die Unterbringung, 225.000 £ auf Truppenbewegungen im Lande, 183.000 £ auf zusätzliche Löhnung und 153.000 £ auf Vorräte und Remonten. Es sei natürlich, daß unter den gegebenen Umständen Palästina die Differenz zwischen der Erhaltung der Truppen in England und in Palästina aus eigenem zu tragen habe. Die Stärke der britischen Truppen. Am 3. Februar erklärte der. Staatssekretär für Kolonien im Unterhaus, daß sich in Palästina acht Infanteriebataillone (eines würde bald nach England zurückkehren), eine Kompagnie königlicher Pioniere und verwandter Hilfsdienste, drei Abteilungen einer Panzerwagen-Kompagnie und eine Abteilung der königlichen Luftwaffe befinden. Wie lange sich diese Truppen im Lande aufhalten würden, könne er nicht sagen. Ausbau des Nachrichtenwesens. Strategisch wichtige Punkte werden mit Radiosendern ausgestattet, um im Falle der Unterbrechung des Telephonverkehrs die Verbindung mit den Behörden aufrechterhalten zu können. Terror gegen Araber. Die Verbrechen gegen diejenigen Araber, die den Befehlen der Extremisten nicht gehorchen, dauern an. Mehrere Araber wurden ermordet, Häuser beschossen, abgelegene Gehöfte und Gebäude ausgeraubt, Feuerüberfälle in vielen Teilen 2 »Palästina« 1936, Nr. 9, Seite 471 bis 474. 3 »Palästina« 1936, Nr. 5, Seite 243.

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