Mannheim
Compact Memory

Palästina · 1937-02-01 · Heft 2 (Februar 1937) · p. Seite 104

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
20 (1937)
Issue
Heft 2 (Februar 1937)
Article
Die Bevölkerung in den jüdischen Siedlungen Ende 1936 [Nachricht]
Date
1937-02-01
Page
Seite 104 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2379786-2379953-2379956-2410281--24494-2410434
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

beiden Zahlen zeigen den großen Anteil des KKL an der Entwicklung des jüdischen Dorfes. Was die Größe der einzelnen landwirtschaftlichen Siedlungen nach der Zahl der Seelen, die in ihnen lebt, anlangt, so hat die letzte Landwirtschaftszählung ergeben, daß 21% der bestehenden landwirtschaftlichen Siedlungen weniger als 100 Seelen zählen; hiezu gehört ein großer Teil der neuen Siedlungspunkte, die sich erst zu entwickeln beginnen. Siedlungen mit einer Bevölkerung von 100 bis 200 bilden 30%, von 200 bis 500 Seelen 28%, von 500 bis 1000 Seelen 8%. 16 Kolonien zählten mehr als je 1000 Seelen. Bei der Zählung des Jahres 1927 betrug die Zahl der Siedlungen mit einer Bevölkerung bis 100 Seelen fast 50% der bestehenden landwirtschaftlichen Siedlungen und Kolonien mit einer Bevölkerung von über 1000 Seelen gab es damals insgesamt fünf. Die ersten Siedlungen im Beisangebiet. Auf dem vom Keren Kajemeth kürzlich erworbenen Boden im Beisangebiet siedelten sich die beiden ersten Kwuzoth an. Die Kwuzah Tel Hamal des Haschomer Hazair und die Plugah Hassadeh des Kibbuz Meuchad, die bisnun als Lohnarbeitergruppe gearbeitet hatte. Die Ansiedlung erfolgte unter allen Vorsichtsmaßregeln und es wurden nach genauem Plan zuerst Betonzaun und Scheinwerferanlage errichtet. Die beiden Siedlungen heißen Tel Amal-Haschomer Hazair und Tel Schok. STÄDTE* Tel Aviv* Der Hafen« Nach dem Tätigkeitsbericht des Hafenkomitees wurden vom 22. Mai bis Dezember 1936 120 Schiffe an der Mole ausgeladen und dabei 36.000 Tonnen Ware gelöscht. Dadurch wurden täglich 400 Arbeiter beschäftigt, an die Löhne in der Höhe von 450.000 £P ausgezahlt wurden. Der Tel Aviv Marine Trust hat 100.000 neue Aktien zu 1 Pfund Nominale ausgegeben, von denen bereits 75.000 abgesetzt sind. Mit diesem Kapital sollen Mole und Wellenbrecher ausgebaut und vergrößert werden. Der Trust hat vom Hochkommissär die Nachricht erhalten, daß nach einer Beratung mit dem Staatssekretär für Kolonien die Anlegestelle auch weiterhin als privates Unternehmen zu betrachten ist. Dizengoffnummer des Amtsblattes« Die Stadtverwaltung edierte Nr. 5/6 der »Jedioth Jrjath Tel Aviv« als Spezialnummer, gewidmet dem Andenken Dizengoffs. Das reich mit Abbildungen und Faksimiles geschmückte Heft gibt, eine Biographie des verstorbenen Bürgermeisters, Auszüge aus seinen Artikeln, Briefen, Schilderungen seiner Tätigkeit u. a. m. Haifa* Subvention der Regierung. Für das Rechnungsjahr 1936/37 hat die Regierung der Stadtverwaltung eine Subvention von 29.700 £P bewilligt, von denen 17.000 £P bereits ausbezahlt wurden. Diese werden vor allem zum Ausbau von Straßen in verschiedenen Stadtteilen verwendet. SafecL Elektrifizierung. Nach Abschluß der Verhandlungen mit der Stadtverwaltung wurde von der PEC mit der Legung des Kabels von Tiberias aus begonnen. INDUSTRIE. Die Baubewegung. In den ersten 10 Monaten des Jahres 1936 ist die Zahl der behördlichen Bauerlaubnisse gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres um 41'% zurückgegangen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.