Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 20 (1937)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1937)
- Article
- Die Bevölkerung in den jüdischen Siedlungen Ende 1936 [Nachricht]
- Date
- 1937-02-01
- Page
- Seite 103 (sequence 2)
- Language
- German
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- Haifa 3× ep/1047930
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liehen Bevölkerung dieser Gegend. Gleichzeitig sind hier 15 neue Siedlungspunkte mit 3155 Seelen hinzugekommen. In den bereits bestehenden Siedlungen in der Umgegend Jerusalems hat die Bevölkerung nicht zugenommen, vielmehr sind nur 4 neue Siedlungspunkte mit einer Bevölkerung von 593 Seelen hinzugekommen. Im Scharon, von der Kolonie Hadar bis nach Chedera, der reich an Boden und für Zitruspflanzungen geeignet ist, sich durch Wasserreichtum auszeichnet und wo ferner hundertprozentige jüdische Arbeit verwendet wird, ist in den 8 alten Kolonien die jüdische Bevölkerung von 1824 auf 12.913 Seelen, um 11.089 Seelen oder um 600% gestiegen. Die Zahl der neuen landwirtschaftlichen Siedlungen im Scharon beträgt 51 mit einer Bevölkerung von 9467 Seelen. Hier hat sich die Bevölkerung seit 1927, als die jüdische Kolonisation hier begann, um das Elfeinhalbfache erhöht. Zu diesem Aufschwung hat auch die Keren-Hajessod-Kolonisation im Emek Chefer und die Förderung der Siedlungen durch einzelne im Umkreise der Kolonien entstandene Organisationen beigetragen. In Schomron, das sich von Chedera bis Haifa erstreckt, ist die Zunahme gering, obwohl dieser Teil des Landes reich an Boden ist, der sich für intensive Kultur eignet, und auch viel Wasser besitzt. Dies deshalb, weil die Gegend von beiden großen jüdischen Städten, Tel Aviv und Haifa, weit entfernt ist und infolge Mangels an Straßen mit diesen bisher schlecht verbunden war. Ferner ist die Zunahme der jüdischen Bevölkerung dadurch gehemmt worden, daß in einem Teile dieser Kolonien (Sichron- Jakob, Giwat Ada, Atlit usw.) vornehmlich arabische Arbeiter beschäftigt waren. Infolgedessen ist die Bevölkerung in den 10 alten jüdischen Kolonien gegenüber dem Jahre 1927 nur um 4000 Seelen oder 105% gestiegen. Hievon entfallen allein auf Chedera (einschließlich Kfar Brandeis und Nachniel) 3252 Seelen. Im gleichen Zeitraum sind dort 11 neue Kolonien mit einer Bevölkerung von 1761 gegründet worden. ✓ Emek Sebulun und Emek Jesreel, die sich von Haifa bis Beisan erstrecken, bilden — mit Ausnahme einiger Punkte — einen geschlossenen Block rein landwirtschaftlicher Siedlungen, die vom Keren Hajessod gegründet worden sind. Dieses Gebiet, das arm an Boden ist, der sich für intensive Kultur eignet, und auch nur geringe Bewässerungsmöglichkeiten besitzt (Wasserquellen wurden erst in der letzten Zeit entdeckt) und das endlich in den letzten Jahren unter einer Reihe von Naturereignissen gelitten hat (Mäuseplage, Dürre usw.), hat eine langsamere Entwicklung durchgemacht. In den 28 alten Siedlungspunkten hat die Bevölkerung um 3500 Seelen oder 67% zugenommen. Dagegen sind, insbesondere im Emek Sebulun, 14 neue Siedlungen mit 2000 Seelen hinzugekommen. In Unter- und Ober-Galiläa zusammen ist die Bevölkerung der alten Siedlungen um 856 Seelen gestiegen, insbesondere in den Siedlungen des Keren Hajessod in Unter¬ Galiläa (Degania, Gun). Hinzugekommen ist ferner eine neue Siedlung in Unter¬ Galiläa mit 277 Seelen. In den 107 neuen Siedlungen leben 19.420 Seelen. Dies bedeutet 29% der gesamten Zunahme der jüdischen landwirtschaftlichen Bevölkerung in diesem Zeitraum. In den 96 alten landwirtschaftlichen Siedlungen beträgt die Bevölkerungszunahme 48.037 Seelen oder 71% der genannten Gesamtzunahme. Von den 203 bestehenden jüdischen landwirtschaftlichen Siedlungen Palästinas befinden sich 110 auf Keren-Kajemeth-Boden. Diese Ziffer umfaßt nicht die Wohnviertel, Lager usw., die sich in den einzelnen auf KKL-Boden gegründeten Kolonien befinden. Von den 107 neuen Siedlungspunkten liegen gleichfalls 68 auf KKL-Boden. Diese