Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 19 (1936)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1936)
- Article
- Die Gründung eines Institutes für Wasserfragen
- Date
- 1936-12-01
- Page
- Seite 607 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 Beamte höherer Qualifikation, mit je 20 £P monatlich, jährlich . . . 960»—- £P 3 Hilfskräfte ä 12 £P monatlich............... 432.— £P 2 ständige Arbeiter ä 10 £P monatlich............. 240.— £P Insgesamt . . . 1.632.-— £P IL Laufende ständige Spesen: Miete für Institutsräume, 12 ä 10 ... ■............ 120.— £P Kanzleispesen, Bedienung, Requisiten usw., 12X8. ....... 96.— £P Sonstige Spesen, 5 X 12 ...............- . . 60.— £P Insgesamt . . . 276.— £P 1. und IL ständige jährliche Ausgaben............. 2.008.— £P III. Die Investitionen: L Anschaffung von diversen Instrumenten, Apparaten, Werkzeugen, Literatur usw...................... 800.— £P 2. Anschaffung eines Kraftwagens.............. 400.— £P Zusammen . . . 1.200.— £P IV. Durchführung der speziellen Aufgaben bei dreijährigem Programm: a) Grundwasserfragen................... 2.000.— £P b) Bewässerungsfragen................. 4.000.— £P c) Entsalzung und Bewässerung mit salzhaltigem Wasser ...... 3.000.— £P d) Verschiedene andere Fragen.............. . 1.000.— £P Insgesamt durch drei Jahre . . . 10.000.— £P Daher jährliche Sachausgaben................ 3.300.— £P Im ersten Gründungsjahr sind also nötig (in runden Ziffern): 1. Personal und ständige Ausgaben.............. 2.000.— £P 2. Investitionen .................... 1.200.— £P 3. Durchführung der Entsalzungsversuche........... 2.000.— £P 4. Andere Untersuchungen.................. 300.— £P Zusammen . . . 5.500.— £P Es besteht die Möglichkeit, das Institut vorläufig mit reduziertem Personal zu beginnen und das Investitions- und Arbeitsprogramme noch weiter einzuschränken, jedoch halte ich dies nicht für ratsam. Die Mindestsumme ist 3500 £P. Die vorstehenden Anführungen sind bloß als erster Entwurf anzusehen. Die Kinder der Altstadt von Jerusalem Von Dr. med» et phiL Stephan Krauss (Hebr. Universität). Eine sozialhygienische Untersuchung, speziell über das Verwahrlosungsproblem» Vorb. d. Red.: Im August-Heft hat Dr. Frankenstein die allgemeinen Probleme der Jugendverwahrlosung in Palästina beleuchtet. Die vorliegende Arbeit, die sich dem Sinne nach an die erstere anschließt, bringt eine Illustration dieser Probleme an Hand einzelner Tatsachen, durch spezielle Analyse eines bestimmten Lebensbezirkes der gefährdeten Jugend. Die sozialhygienische Lage der jüdischen Kinder in der Altstadt von Jerusalem zu beschreiben, ist schon aus dem Grunde geboten, weil es wahrscheinlich nicht mehr