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Palästina · 1936-01-01 · Heft 1 (Januar 1936) · p. Seite 15

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Journal
Palästina
Volume
19 (1936)
Issue
Heft 1 (Januar 1936)
Article
Das Volksvermögen und das Volkseinkommen Palästinas
Date
1936-01-01
Page
Seite 15 (sequence 3)
Language
German
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Transport 43^ Mill.£P 5. Investierungswert der sonstigen Verkehrsbetriebe und Verkehrseinrichtungen (Autobuslinien, Güterkraftverkehr, Taxis, Handelsflotte, Post und Telegraphen, Hafenanlagen, Flugplätze, Garagen, Autostraßen)....................... 5]/2 Mill.£P 6. Marktwert sämtlicher Warenvorräte (bei Produzenten, Verarbeitern und Händlern), zuzüglich des Laden- und Bureauinventars der Handels-, Bank- und Versicherungsbetriebe...........4 Mill. £P 7. Baukostenwert sämtlicher Verwaltungs-, Geschäfts- und Wohngebäude usw., soweit nicht schon unter 1 bis 5 mitgerechnet ... 45 Mill. £P 8. Private Sachwerte; Museen, Bibliotheken usw. . . ...... . . . 9x/2 Mill. £P 9. Gold-und Devisenbesitz (privat und öffentlich)........ \x/2 Mill.£P lö. Auslandguthaben der Regierung.............11 Mill. £P 11. Private Auslandguthaben................ 4 Mill. £P Summe der Aktivposten . . .124 Mill.£P Davon sind abzuziehen als Passivposten: a) die Auslandschulden der Regierung und anderer öffentlicher Körperschaften mit rund Mill. £P, b) die Auslandschulden Palästinas aus dem Warenhandel mit Mill. £P, c) die Palästina-Beteiligungen von Ausländern und die Guthaben von Ausländern bei palästinensischen Banken mit 3 Mill. £P, insgesamt also 9 Mill. £P. Somit stellt sich das Nettovolksvermögen Palästinas (ohne den reinen Bodenwert) gegenwärtig schätzungsweise auf 115 Mill. £P; infolgedessen ist als Durchschnittsquote pro Kopf der Bevölkerung (bei heute etwa 1,200.000 Landesbewohnern) ein Satz von 96 £P anzunehmen. Das Volksvermögen Palästinas, an der Kopfquote gemessen, übersteigt also heute erheblich den — gegenwärtig wohl nur noch etwa 80 £P erreichenden Gesamtweltdurchschnitt. Anderseits freilich ist Palästina, nach diesem Maßstabe, immer noch wesentlich ärmer als die modernen Industrie- und Handelsstaaten Europas und Nordamerikas. Wir werden nunmehr die Einzelposten der vorhin gegebenen palästinensischen Vermögensübersicht kurz erläutern, und zwar zunächst die Aktivposten, Zum Posten 1: Augenblicklich sind rund 255.000 Dunam mit Zitrusfrüchten bepflanzt. Man hat pro Dunam mit einer Investierung (hier wie bisher und weiterhin stets abzüglich des reinen Bodenwertes) von etwa 65 bis 70 £P durchschnittlich zu rechnen. Nach dem heutigen Besitzstande und auch unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die jüdischen Investierungen in der Regel teurer zu sein pflegen als die arabischen, erscheinen ungefähr 63% des »Orangenkapitals«, also etwas über 11 Mill. £P, als jüdischer, die restlichen rund 7 Mill. £P als arabischer Besitz. Zum Posten 2: Bei der Schätzung des Investierungswertes der Forste, Getreidewirtschaften, Obstplantagen, Gemüsekulturen, Viehbestände, Milchwirtschaften, Geflügelfarmen, Imkereien usw. ist angesichts der großen Unterschiede zwischen arabischer und jüdischer Wirtschaftsweise, die insbesondere auf diesen Gebieten bestehen, nur ein stark summarisches Schätzungsverfahren möglich gewesen, das sich, um einen Mittelwert zwischen den Extremen zu konstruieren, an osteuropäisch-balkanische Bewertungsmaßstäbe anlehnte. Als jüdischer Besitz, der zwar relativ kapitalintensiv, aber absolut immer noch geringen Umfanges ist, kommen hier etwa 4, als arabischer 8 Mill. £P in Betracht. Zum Posten 3: Die letzte amtliche Berechnung des Industriekapitals datiert bekanntlich noch aus dem Jahre 1928 und gelangt zu einer Summe von 3,514.886 £P. Unsere Schätzung für Ende 1935 stützt sich auf die im großen und ganzen bekannten seitherigen Investierungen; davon sind etwa 7H Mill. £P (einschließlich der Anlagen-der-kapital-

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