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Palästina · 1935-11-01 · Heft 11 (November 1935) · p. Seite 584

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Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 11 (November 1935)
Article
Der Moschaw Kfar Jecheskel und seine Wirtschaftsstruktur
Date
1935-11-01
Page
Seite 584 (sequence 5)
Language
German
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KQ/t Die Betriebskategorien I und IX können als nicht repräsentativ außer acht gelassen werden (es handelt sich im ganzen um zwei Betriebe, von denen der eine einen Wirtschaftsertrag von 114 £P, der andere einen solchen von 574J^ £P aufweist). Sieht man ferner von zwei weiteren Betrieben ab, deren Erträge zwischen 451 und 500 £P liegen, so offenbart sich für sämtliche übrigen Kategorien, die eine höhere Betriebsbesetzung aufweisen, ein auffälliges Bild fast gleichmäßiger Verteilung nach unten und oben. So steht der Betriebskategorie II mit einer Ertragshöhe von 151 bis 200 £P eine gleiche Anzahl (6) der Betriebe der Kategorie VII mit einem Ertrag von 401 bis 450 £P gegenüber. Das gleiche gilt für die Betriebskategorien III (Ertrag 201 bis 250 £P) und V (Ertrag 301 bis 350 £P), nämlich 13 Betriebe. Eine geringe Abweichung ergibt sich in der Betriebsrepräsentation für die Kategorien IV und VI. Diese Gegenüberstellung illustriert eindeutig den Differenzierungsgrad in der Einkommensschichtung der Moschaw-Mitglieder. In der Aufgliederung des Ertrages unter dem Gesichtspunkt seiner Quellenstruktur fällt auf, daß die unteren Ertragsstufen einen geringeren Anteil der wichtigsten Ertragsquelle, Milch und Milchprodukte, aufzeigen als die oberen. Eine Ausnahme bildet nur die Betriebskategorie VIIL Die Erlöse aus dem Verkauf von Kühen, Kälbern und Fleisch zeigen im allgemeinen in Übereinstimmung mit der Ertragsstaffelung nach oben eine stetig steigende Quote am Gesamtertrag. Die entgegengesetzte Tendenz ist für Ackerbau und Grünfutter zu beobachten, da hier infolge des gemeinsamen Betriebes des Ackerbaues die gesamte Ertragssumme eine Multiplikation der entsprechenden Mitglieds- (bzw. Betriebs-)Ziffer mit einem gleichen Betrag darstellt (Bruttoertrag im Berichtsjahr je Chawer aus Falcha 33 £P, aus Grünfutter 30 £P). Die Quote des* Postens der für den Eigenbedarf entnommenen Produkte zeigt in der Grundrichtung für die höheren Ertragsstufen eine rückläufige Tendenz, ist aber im einzelnen erheblichen Schwankungen unterworfen, was ohne weiteres verständlich ist, da seine Höhe entsprechend der Personenziffer, der Familienzusammensetzung usw. schwankt. Allerdings spielen hier auch subjektive Momente hinein, die sich ziffernmäßig im einzelnen überhaupt nicht veranschlagen lassen, und die mit der individuellen Lebenshaltung eines jeden Chawers (und seiner Familie) zusammenhängen. Wirtschaftsaufwand. Das Bild der Bruttoerträge aus der Wirtschaft hat seine Kehrseite in der Gegenüberstellung der Betriebsausgaben. Gehen wir wiederum von der gleichen Klassifizierung der Betriebskategorien, wie sie oben für den Wirtschaftsertrag vorgenommen wurde, aus, so erhalten wir folgende zusammengefaßte Übersicht über das Größenverhältnis der Bruttoerträge zu den entsprechenden Betriebsausgaben: Prozente der Einnahmen von den Ausgaben 87.4 139.3 136.4 147.8 150.8 169.7 187.7 195.0 200.1 156A Betriebs¬ Bruttoertrag Betriebsausgaben kategorie in£P in£P I 114 130^ II 1077 773 III 2942H 2157^ IV 2535H 27\5V2 V 4213 2799y2 VI 3019H 1779 VII 2472 1317 VIII 960H 492*4 IX 574H .285J4 17908*4 11450

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