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Palästina · 1935-08-01 · Heft 8-9 (August 1935) · p. Seite 424

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Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 8-9 (August 1935)
Article
Die Grundtypen der jüdischen Kolonisation in Palästina
Date
1935-08-01
Page
Seite 424 (sequence 9)
Language
German
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(von 1491 auf 1708), während für die individuellen Arbeiter in den Kolonien, soweit sie Mitglieder der Histadruth sind, die Zunahme lediglich 11% ausmacht (von 9855 auf 10.943). Im Mai-Bulletin 1935 der Histadruth (»Sikumim«) wird eine Gesamtziffer der Individualarbeiter in den Kolonien für Jänner 1935 mit 15.000 angegeben gegenüber 13.000 zu Ende 1933 (einschließlich der Ehefrauen stellt sich die betreffende Gesamtziffer auf 18.500 im Vergleich zu 16.000 Ende 1933). Dabei ist zu beachten, daß die für die Kolonien eben angeführte Gesamtziffer der Lohnarbeiter keineswegs etwa nur die eigentlichen Landarbeiter repräsentiert. In Wirklichkeit hat sich die Anzahl der Lohnarbeiter in der Landwirtschaft für die Kolonien so gut wie gar nicht verändert oder höchstens um 10% zugenommen (nach »Sikumim« von 5000 auf 5500), obwohl die Fläche der landwirtschaftlichen Bearbeitung eine erhebliche Ausdehnung erfuhr. So stellt sich die Gesamtfläche der jüdischen Plantagen Wirtschaft Ende 1934 auf rund 150.000 Dunam gegen 135.000 Dunam im Vorjahr. (Die gesamte Zitrusfläche, das heißt einschließlich der nichtjüdischen, betrug Ende 1934 250.000 Dunam gegen 210.000 Dunam ein Jahr vorher.) Zugenommen hat hingegen die Ziffer der in den Kolonien in industriegewerblichen Berufen tätigen Lohnarbeiter, die sich von etwa 1200 Ende 1933 auf rund 1500 Ende 1935 vermehrte. Die eigentliche Anziehungskraft des Individualarbeiters in der Kolonie ging vom Bauwesen aus. Auf diesem Gebiete verzeichnen wir eine auffallende Vermehrung der Lohnarbeiter von 1340 Ende 1933 auf nicht weniger als rund 3000 Anfang 1935. Man ersieht daraus, daß die Fluktuation keineswegs nur als eine Abwanderung vom Land zur Stadt zu betrachten ist, sondern daß sie sich ebenfalls als eine berufliche Abwanderung, nämlich von landwirtschaftliche Betätigung vorwiegend in Bauberufe, auch innerhalb der Kolonie auswirkt. Bei den Hauptträgern der gemischten Landwirtschaft ist die Erscheinung der beruflichen Fluktuation überhaupt nicht vorhanden. Die landwirtschaftliche Betätigung ist hier der Beruf. Aber auch die Fluktuation vom Land zur Stadt ist bei diesem Sektor, wie wir gesehen haben, bei diesem Sektor bei weitem nicht in dem Ausmaß vorhanden wie beim Individualarbeiter in der Kolonie. Die erhebliche Vermehrung der Mitgliederziffer in den Kwuzoth einschließlich Kibuzim, Moschawim und Irgunim darf darüber nicht hinwegtäuschen, daß innerhalb der einzelnen Vergleichsperioden der Mitgliederbestand infolge Zu- und Abganges Schwankungen unterworfen war. Nach einer Zusammenstellung des Landesverbandes des »Haschomer Hazair« erhält man für den gesamten Zu- und Abgang der Mitglieder sämtlicher in ihm zusammengeschlossenen Kwuzoth und Kibuzim für das abgelaufene Jahr 1934 folgendes Bild: Es haben diesen Verband insgesamt 317 Mitglieder verlassen, die sich auf 24 Einheiten verteilen. Hinsichtlich der Dauer ihrer Zugehörigkeit zur Kwuzah, bzw. zum Kibuz dieses Verbandes verteilt sich die erwähnte Ziffer der ausgeschiedenen Mitglieder folgendermaßen: 78 mit einer Zugehörigkeit bis zu einem halben Jahr, 110 bis zu einem Jahr, 71 bis zu 2 Jahren, 8 bis

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