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Palästina · 1935-03-01 · Heft 3 (März 1935) · p. Seite 125

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 3 (März 1935)
Article
Das Wasserproblem Palästinas
Date
1935-03-01
Page
Seite 125 (sequence 13)
Language
German
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führten geologischen Darlegung ist mehrfach die Versalzungsfrage erwähnt worden. Danach findet man solch versalzenes Wasser: 1, Besonders bei den Groß-Quellen des Landes: Beispiel: Kurdane (Haifa-Ebene) Karmelrand Ain el Asy Ain el Josak (Besan-Ebene) Ain es Soda Melaha (Hulegebiet) Feshkah (Totes Meer). Die Versalzung befindet sich in diesem Falle im Verwerfungswasser, welches in großer Tiefe schon mit Salz beladen ist. Manches dieser Quellwasser mag in Berührung mit Salzstöcken (mesopaläozoischen Alters) gekommen sein (Erdölfrage?). Eine Beseitigung eines solchen primären Salzgehaltes ist daher unmöglich. (Was die Kurdanequellen betrifft — und mit ihnen vielleicht auch andere saline Quellen —, steht es nicht fest, ob die Versalzung primär aus großer Tiefe oder aus den versalzenen jüngeren Sedimenten der Nachbarschaft stammt) Zu diesen versalzenen Gewässern gehören auch die heißen und warmen Quellen, deren Ursprung vulkanisch ist (Tiberias, Wadi Maleh usw.). 2. Die S c h i c h t w a s s e r-Horizonte (I bis VIII) können durch Berührung mit Meerwasser (Mittelländisches und Totes Meer) überall versalzen werden. Dies trifft für manches Karmelwasser und erbohrte Wasser längs der Küste und für das Gebiet des Toten-Meer-Randes zu. Im Gebiet großer Störungen und in Meeresnähe, wie zum Beispiel im Karmel, läßt sich nur schwer entscheiden, welcher von beiden Faktoren zur Versalzung beitrug. Da Süßwasser auf Meerwasser schwimmt, so muß in solchen Gebieten besondere Vorsicht beim Bohren und bei der späteren Wasserentnahme angewendet werden. Betrachtet man nun die einzelnen Schichtwasserhorizonte, so ist festzustellen: Der Horizont I der Unter-Kreide scheidet wegen ungenügender Kenntnis und mangelnder Erschließung aus der Betrachtung aus. Der II. Horizont des Cenoman ist zwar kalkreich, aber primär salzarm. Das Turonwasser (III. Horizont) ist gerne gesalzen. Nach meinen Beobachtungen stammt Versalzung wie Schwefelwasserstoffgehalt aus den hängenden, bituminösen, pyritischen und gelegentlich primär gesalzenen Gesteinen des Formationskomplexes zwischen Unter-Eocän und Kreide. Darum führt der Horizont IV dieser Formation auch meist schlechtes Wasser (Ben Shemen, Hulda). Eine gute Abdichtung des

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