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Palästina · 1935-02-01 · Heft 2 (Februar 1935) · p. Seite 86

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
18 (1935)
Issue
Heft 2 (Februar 1935)
Article
Zum Zeitschriftenmangel an den wissenschaftlichen Instituten Palästinas
Date
1935-02-01
Page
Seite 86 (sequence 5)
Language
German
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Zweige der wissenschaftlichen Tätigkeit in Betracht kommen dürften, z. B. für die Archäologie. 1. Zusammenschluß der im Lande arbeitenden Naturwissenschaftler. 2. Richtige Verteilung der einzelnen Zeitschriftenabonnements. 3. Katalogisierung der Handbibliotheken und monatlich auszugebendes Eingangsverzeichnis. 4. Tauschverkehr zwischen den aktiv arbeitenden Forschern. 5. Möglichste Erweiterung des Tauschverkehres der palästinensischen mit ausländischen Forschern mittels der eigenen Separaten. 6. Gewinnung von Abonnementspenden. 7. Gründung einer Vereinigung zur Förderung der Naturwissenschaften. 8. Heraus g a b e einer eigenen Zeitschrift. Der letzte und wichtigste Programmpunkt müßte so schnell als möglich in Angriff genommen werden und der angegebene Weg dürfte am sichersten zum Ziele führen, wenn nicht unvorherzusehende munifizente Spenden von Einzelpersonen zu erwarten sind. Schließlich ist auch nicht zu vergessen, daß eine solche eigene Zeitschrift für das wissenschaftliche Ansehen der palästinensischen Forschungsinstitute in der ganzen Welt eine nicht zu unterschätzende Stärkung bedeuten und auch einen die Arbeit selbst befruchtenden Kontakt mit solchen Kreisen herstellen würde, mit denen er heute noch nicht besteht. Beides umsomehr, als schon durch die bisherigen Arbeiten der jüdischen Forscher Palästinas alle Voraussetzungen dazu gegeben sind, die Zeitschrift zu einem allgemein anerkannten Zentralorgan der naturwissenschaftlichen Probleme des ganzen Orients auszugestalten. Rundschau WIRTSCHAFT. Das Wirtschafts-Barometer: Januar 1935. Von Dr. J. Adler, Tel-Aviv. Geld- und Kapitalmarkt: Der Geldumlauf Palästinas ist ziemlich sprunghaft von 4,536.964 £P am 1. November und 4,566.964 £P am 1. Dezember 1934 auf 4,738.964 am 1. Jänner 1935 gestiegen, ein Symptom der neuen starken Konjunkturimpulse, die von der Rekordeinwanderung der Herbstmonate ausgegangen sind. Daß die Hochkonjunktur nach wie vor in besonderem Grade den Regierungsfinanzen zugute kommt, zeigt der Reservefonds (»Surplus«) der »Treasury«, der vom 1. April 1934 bis zum 1. Dezember 1934 sich von 2,510.932 £P auf 3,835.934 £P, also monatsdurchschnittlidh um 166.000 £P, erhöhte und somit gerade Anfang Jänner 1935 die Vier- Millionen-Grenze überschritten hat. Mit Recht forderte daher in der Jahresversammlung der Industrie- und Handelskammer Tel-Aviv und Jaffa am 9. Jänner Präsident Hoofien eine umfassende Reduktion der Zoll- und Steuerlasten. Die Konvertierung von 333.000 £P 7%igen Pfandbriefen der »General Mortgage Bank of Palestime« in den, wie nunmehr beschlossen, 5%igen Typ wird zweifellos den beabsichtigten Druck auf den palästinensischen Hypotheken-Zinsfuß ausüben, da diese Hypothekenbank den Immobiliarkredit-

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