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Palästina · 1934-12-01 · Heft 12 (Dezember 1934) · p. Seite 546

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 12 (Dezember 1934)
Article
Das Wirtschaftsbarometer November 1934
Date
1934-12-01
Page
Seite 546 (sequence 5)
Language
German
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erörtert, ob von dem erwähnten Zeitpunkte an mit zollpolitisehen Abwehrmaßnaihmen Palastirtas gegenüber der japanischen Ware zu rechnen sein dürfte. Nächst England und Japan beliefert gegenwärtig insbesondere die Tschechoslowakei den palästinensischen BaumwoU Warenmarkt, während der Import aus Deutschland heute gering ist. Die Preise folgen im aügemednen den Notierungen Manchesters. Holz. Der Markt für Bauholz ist neuerdings dadurch konsolidiert worden, daß die Importeure in Tel-Aviv und Jaffa sich zu einem Kartell zusammenschlössen, welches Einheitspreise festsetzt und ein Kassen-Skonto nur in Höhe von 1/i2°/o gestattet. Den unmittelbaren Anlaß zu dieser neuen Organisation gaben die Unregelmäßigkeiten in der Preisbildung, die infolge der Umleitung des Imports über Haifa entstanden sind. Bei im allgemeinen befriedig gender Nachfrage notieren augenblicklich loko pro Kubikmeter: weiße Fichten- und Tannei&retter 2,900 (Vormonat 2,900 bis 3,100) Pfund, besäumte weiße Eichenbretter 5 bis 5,250 (5,250), Pfund, unbesäumte weiße Eichenbretter 5,250 (5,250 bis 5,300) Pfund, weiße Eichenpfosten, je nach polnischer oder schwedischer Provenienz, von 4,700 bis 5 (unverändert) Pfund, Buchenbretter und Buchenpfosten 5,250 (5,250 bis 5,300) Pfund. In Stangen und Gabelstangen als Baumstützen ruht gegenwärtig das Ceschäft, da die Saison für die betreffenden Pflanzungsarbeiten beendet ist. Der Markt für Möbelholz verkehrt weiterhin in fester Haltung, bei unveränderten Preisen. In Orangenkistenholz sind umfangreiche Importe aus Rumänien und Jugoslavien eingetroffen; die Loko-Notiz pro Kiste bewegt sich um —,045 Pfund. Zement und B aukeramik. Das Angebot an Zement entspricht, obwohl verschiedene größere Sendungen aus Belgien und Jugoslavien eintreffen, noch immer nicht dem Bedarf, so daß der Markt im Zeichen verschiedener spekulativer Preistreibereien stellt. Pro Tonne loko notiert gewöhnlicher Zement regulär nach wie vor mit 2,820 Pfund, wird aber bei dringender Nachfrage nicht selten mit 3,J200 bis zu 3,500 Pfund bezahlt. Die reguläre Notiz für schnellbindenden Zement lautet gegenwärtig loko pro Tonne 3,^00 bis 3,400 (Vormonat 3,300) Pfund; auch dieser Preis wird häufig überzahlt. Wann die einheimische Zementfabrik „Nesher" in Haifa zu erhöhter Produktion bereit sein wird, steht leider noch immer nicht fest. Auf dem Markt für Baukeramik drückt starke internationale Konkurrenz erheblich auf die Preise; beste tschechoslowakische Kacheln müssen sich pro 100 Stück loko augenblicklich mit —,500 bis —,720 Pfund begnügen. Eisen. Der Markt erscheint weiterhin gut behauptet. Uniangenehm w7ird in Südpalästina die Verteuerung empfunden, die durch den Umweg des Imports über Haifa entsteht. Loko pro Tonne erzielen zurzeit Eisenträger 7,600 bis 7,700 (Vormonat 7,600) Pfund, Rundeisen für Betonarmierung — mit der Sorte von 16 mm Dicke als Preisbasis — von 8 (unverändert) Pfund aufwärts. Für Wellbleche bis zu 2 m lang (größere Dimensionen entsprechend höher) werden nach wie vor —,095 bis —,100 Pfund pro Stück bezahlt. Da der Streik bei der einheimischen Fabrik („Barzelite" in Ramath-Gan) inzwischen beendet worden ist, hat das Geschäft in Nägeln wieder normales Gepräge angenommen: man bezahlt die 5 kg-Packung mit —,090 bis —,100 (Vormonat —,095) Pfund. Der Verkauf von B a n deisen zum Beschlagen der Zitruskisten entwickelt sidh weiter flott. Die Eisengießerei und das Emaillierwerk der „Palestin© Foundries and Metal Works, Ltd." in Haifa werden voraussichtlich noch vor

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