Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 17 (1934)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1934)
- Article
- Die Entwicklung des Chemikalien-Außenhandels und die Struktur der chemischen Industrie Palästinas
- Date
- 1934-12-01
- Page
- Seite 535 (sequence 4)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
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wurden aber 486 (253) t Holzkohle für 1376 Pfund nach Syrien exportiert! — 535 und viele andere Schwer<#iemikalien im kleinen Mengen, nicht spezifiziert, zusammen 10.450 (fast 9000) Pfund wert.5) Die Ammonaakednfuhr mit 5 (3,2) t erreicht 211 (175) Pfund; bedeutsamer ist die Einfuhr einiger Säuren, und zwar 27 (1,7) t Zitronensäure für 2052 (211) Pfund, 12 (37) t Weinsäure für 934 (3483) Pfund, 105 (65) t Schwefelsäure für 1248 (887) Pfund, 64 (38) t Kohlensäure für 1269 (778) Pfund und 70 (65) t andere Säuren für 1610 (1846) Pfund. Kohlensäure wird au,oh von Spiriitusfabriken erzeugt (von welchen 1933 drei im Betrieb waren, die 342 gegen 212 t Alkohol im Vorjahr produzierten), außerdem wird im Inlande von technischen) Gasen Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff gewonnen.6) A etherische Oele wurden, einschließlich Terpentinöl, für rund 6600 Pfund im Jahre 1933 eingeführt; davon entfielen auf Terpentinöl allein 30 (im Vorjahr 21) t für rund 900 (540) Pfund. Verhältnismäßig namhaft ist die Ausfuhr an ätherischen Oelen, die 1933 (1932) 15,7 (8,4) t im Werte von 3923 (2285) Pfund erreichte. Dabei kamen auf Tfrymianöl allein 12,6 (7,3) t für 3300 (1760) Pfund. Weiters werden in Palästina gewonnen Origanumöl, das ebenfalls exportiert wird, und in kleinen Mengen Agrumenöle, Pfefferminzöl, Jasmin- und Rosenöl.7) Die vielen Gerbereien — die eben jetzt aus sanitären Gründen an zwei Orten des Landes konzentriert werden sollen — importierten 1933 (1932) 398 (286) t Gerbstoffe, insbesondere Quebrachoextrakt, aber auch etwas Valonea aus Frankreich, Aegypten und Syrien, außerdem werden versuchsweise inländische Lohe und Sumach benutzt.8) Leim wird in zwei unbedeutenden Betrieben im Lande erzeugt, überdies aber eingeführt, und zwar 1933 (1932) 222 (119) t für fast 7000 (4113) Pfund. Hauptlieferanten sind Rumänien, Großbritannien und Holland. Schließlich wären noch einige Produkte, deren Einfuhrwert 1933 (1932) zumindest 500 Pfund betrug, aufzuzählen, nämlich: 0,7 (1,2) t künstliche Süßstoffe für 446 (782) Pfund, 13 (10) t Glyzerin für 615 (490) Pfund, CelluloMtafeln für fast 800 (470) Pfund, 28 (40) t Desinfektionsmittel für 1421 (1252) Pfund — sie wer- &) Palästina produziert derzeit etwa 7000 t Seife jährlich, davon die Hälft© für den Export (vornehmlich nach Aegypten). 6) Chemikalien bzw. chemisch-technische Produkte erzeugen in Tel-Aviv die Firmen „Ankor", Dr. Ariele, Dr. Babad, „Chimozen", „Cita"-Factory.; Dubovsky, „Geo"-Company; Jewnin & Joffe; „Karinen", „Kosment", „Leo", „Mavrik", Gedaliahu Schkolnik, Shapiro; in Haifa Chemical Works „Barak" und ,,L' Aiir Liquide", in Jerusalem J. Klein-Katan sowie Telingator, in Safed die Firma Rothstein. 7) Die Erzeugerfirmen sind bereits unter den Herstellern der kosmetischen Präparate und Parfüms angeführt worden. 8) Derzeit zählt man in Palästana rund 20 Gerbereien, meist Klednbetriebe, von denen aber auch schon einige exportieren. Zu nenpen sind hier <fe Firmer* „Chrom", Levkovitz Bros., Lustig sowie Tannery Tamari & Goldner in Tel- Aviv; Bianca & Sons, Erlich & Katzson, Kwasnnewsky sowie Heskiel Silles in Haifa; Gilzer & Joffe in Bnei-Brak; Yunis Ahmed Khazandar in Jaffa; Lemel Halevy Horn in Jerusalem.