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Palästina · 1934-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1934) · p. Seite 237

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Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 6-7 (Juni 1934)
Article
Das Konjunkturrätsel in Palästina
Date
1934-06-01
Page
Seite 237 (sequence 5)
Language
German
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237 Höhe von 7—8 Millionen Pfund vorhanden, zu Ende des Jahres 11—12 Millionen Pfund angestiegen. Selbstverständlich sind diese Summen nicht nur mit den einwandernden Kapitalisten, sondern auch durch Kapitalimport von Personen, die noch im Auslande geblieben sind, und durch Akkumulation! des Kapitals im Lande selbst zu erklären. Kapitalimport Und Akkumulation von Depositen sind jedoch allein noch kein Faktor, der eine Hochkonjunktur herbeiführen kann. Der Kapitalzustrom zu den Banken der Schweiz, Hollands und Frankreichs hat dort keine Hochkonjunktur! verursacht. Es werden soeben die Reden der Direktoren dier großen englischen Banken veröffentlicht, Und manche beklagen sich über die Stauung von Depositen, für die sie keine Verwendung haben, da die Anforderungen von Anleinen nicht groß genug sind. Es besteht kein Bedarf nach diesem Gelde, da die wirtschaftliche Tätigkeit stagniert und die Investitionsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind. In Palästina war die Kapitalseinwandertung von der Personeneinwanderung; begleitet. Hier wurde das Kapital durch die Bedingungen gezwungen, sich im die Wirtschaftszirkulation einzufügen. Der Umfang und die Zusammensetzung dieser Investitionen ist eine der entscheidendsten Fragen für die palästinensische Wirtschaft. In Palästina wurden schätzungsweise im Jahre 1933 investiert: In dieser Rechnung ist selbstverständlich der Bodenpreis für Bauten und Plantagen nicht eingerecjinet, und ferner sind es auch nicht die Ausgaben für. die Bearbeitung der fruchttragenden Plantagen. Es fehlen in dieser Schätzung) die Investitionen in der gemischten Landwirtschaft, da wir keiae genügenden» Anhaltspunkte für eine solche Schätzung besitzen, jedoch ist diese Summ« nicht groß genug, um das allgemeine Bild zu ändern. Diese Tabelle zeigt vor allem eine Verdoppelung der Investitionen im Jahre 1933 gegenüber dem Vorjahre, obwohl diese auch im Jahre 1932 sehr groß war. Die Proportion zwischen den verschiedenen Zweigen hat sich jedoch! wenig) geändert. Die Investitionen im Baugewerbe sind noch mehr gestiegen ujnd bilden mehr als die Hälfte der allgemeinen Investitionssumme* Der Anteil der Industrie und des Transportes ist gegenüber der Pflanzungswirtsichaft efcwas gestiegen, jedoch ist die Tendenz im allgemeinen dieselbe, die Tendenz einer gewaltigen Erweiterung vor allem im Baugewerbe un(d in Plantagen, d. h. ent* weder in Produkten, die selbst keine Produktionsmittel sind, sondern einen wichtigen Bedarf (Häuser) decken, oder in Produktionsmitteln, die für den ausländischen Markt produzieren (Plantagen). Es kann sicherlich heute in der ganzen Welt kein anderes Land gefunden werden, in dem die Investitionen im Baugewerbe einen so großen Anteil an den Gesamtinvestitionen haben« Demgemäß haben die Industrie und die Plantagenwirtschaft wieder ein Im Baugewerbe In der Pflanzungswirtschaft In der Industrie Im Transport Insgesamt pal. Pfund 3,300.000 „ „ 2,300.000 „ „ 600.000 „ „ 200.000 pal. Pfund 6,400.000

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