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Palästina · 1934-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1934) · p. Seite 81

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
17 (1934)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1934)
Article
Arbeiterwohnviertel
Date
1934-02-01
Page
Seite 81 (sequence 6)
Language
German
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Daraus ist ersichtlich, daß in den letztdn 18 Monaten die Bodenpreise sich verzehnfacht haben. Diese außerordentliche Steigerung hat keine Ökonomische Begründung, sie ist nur ein Resultat der ungezügelten Spekulation und sie trifft die Bestrebungen für die Arbeiterhaus-Siedlungen an der Wurzel. Wenn die gegenwärtige wahnsinnige Spekulation nicht eingedämmt werden wird, sind die Grundlagen nicht nur des Arbeiterhausbaues, sondern jeder gesunden Bautätigkeit überhaupt bedroht. Der erzielte Fortschritt. Trotz aller Hindernisse, unter denen die vorstädtische Arbeitersiedlung zu arbeiten hat, ist in folgenden Richtungen ein endgültiger Fortschritt erzielt worden: 1. 1800 Familien sind angesiedelt, 1200 Häuser errichtet worden. 2. Die Baukosten sind auf 60 bis 80 Pfund gesenkt worden, dort wo außerhalb der Stadtgrenzen gebaut wurde und auf 150 bis 250 Ffund innerhalb der Städte. 3. Es konnten finanzielle Maßnahmen gefunden werden, durch die der Siedler keine höheren Raten zu zahlen hat, als seine bisherige Miete betrug; 4. Die Zahl der Arbeiter unter den Siedlern (unter denen sich auch Angestellte, Handwerker etc. befinden) stieg auf 80o/o. 5. Gruppenhäuser sind errichtet worden für Arbeiter derselben Branche oder desselben Arbeitsplatzes, wie Eisenbahner, Bauarbeiter, städtische Angestellte. Mitglieder der Motorfahrzeug-Kooperative^ Arbeiter des Elekrizitätswerkes etc. 6. Innerbalb der Siedlungen wurde ein Anfang gemacht mit der Entwicklung von Konsumgenossenschaften sowie von Erziehungs- und sonstigen kulturellen; Einrichtungen. Es kann gehofft werden, daß in Zukunft die Arbeitersiedlungen nicht nur eine Lösung für das Problem der Behausung der Arbeiter sein, wird, sondern daß sie auch als ein Instrument für die Entwicklung eines neuen Lebensstiles wirken werden. Nichteisenmetalle in der palästinensischen Wirtschaft. Von Dr. Alfred Marcus, Haifa. In Heft 7/9 dieser Zeitschrift (Juli—September 1933) habe ich die metallwirtschaftlichen Möglichkeiten Palästinas besprochen. Es hat sich mir damals um eine ganz allgemeine Darstellung des Rahmens gehandelt, der für die metallwirtschaftliche Entwicklung Palästinas (einschließlich der eisenwirtschaftlichen) zur Zeit gegeben zu sein scheint. Der Aufsatz hat eine Reihe von Anfragen aus Interessentenkreisen zur Folge gehabt, aber trotzdem ich diese nach1 Möglichkeit direkt beantwortet habet, scheint es mir doch notwendig zu sein, auf einige wichtige Punkte auch an dieser Stelle nochmals einzugehen. Zunächst sei die folgende Frage behandelt: Wie groß ist der gegenwärtige

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