Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 16 (1933)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1933)
- Article
- Einwanderungsstruktur und Kapitalimport 1926-1932
- Date
- 1933-12-01
- Page
- Seite 428 (sequence 2)
- Language
- German
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- Haifa 1× ep/1047930
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428 100°-~7000 Pfund In diese Kategorie fielen 346 Familien mit 841.355 Pfund. Die Eingliederung der Familien in das Berufsleben ging sehr schnell vor sich. Von dem erfaßten Kapital wurden angelegt: 42.0 o/o für Citruspflanzungen, 21.1 o/o für Erwerbstätigkeit, die mit Citruswirts chaft und anderen Gewerbszweigen zusammenhängt, 17,70/o Hausbesitz, 5,6o/o Handel, 5,2 o/o Industrie und Gewerbe. 91,6o/o Restliche 8,4o/o stellen Kapital zw/ Sicherung abgeleiteten Einkommens dar, und zum geringen Teil (2o/o) Reserven für tiocji nicht im Beruf verankerte Personen. Eine, natürlich unverbindliche, Schätzung der Werte, die durch das angelegte Kapital geschaffen wurde, zeigt einen erlangten Zuwachs von 18,5o/o. Bei den Anlagen nahm der Aufwand für Boden (44o/o) den größten Raum ein. Von den in der Enquete erfaßten Kapitalien sind 874.115 Pfund in der Citruspflanzung angelegt, die 13.494,5 Dunam bedecken. Drei Fünftel der erfaßten Personen sind mit diesem Erwerbszweig verbunden. Kredithilfe ist von den erfaßten Kapitalbesitzern nur wenig in Anspruch' genommen worden. Die Berufsumschichtung anläßlich der Uebersiedlung zeigt folgendes Bild: 21,4o/o der Einwanderer verblieben nach ihrer Einwanderung im gleichen Beruf, den sie im Ausland gehabt haben, 45,0o/o der Einwanderer gingen zu einer anderen produktiven Tätigkeit mit direktem Einkommen über, l,6o/o der Einwanderer zu Berufen mit abgeleitetem Einkommen, 22,4o/o „ „ sind Familien, die nur von Miete und Kapitalseinkommen leben, 9,6o/o wurden nicht erfaßt. 100,Oo/o Von Interesse ist, daß die Ausgaben für Lebensunterhalt und Miete bei diesen kapitalbesitzenden Familien sehr gering sind. Die Mehrzahl verbraucht hiefür per Monat 5—9 Pfund, nur »ein Sechstel der Familien verbrauchte 15 bis 19 Pfund. Der Hauptstrom der Eingewanderten entfiel auf Tel-Aviv, indes Jerusalem und Haifa nur eine geringfügige Zahl anzogen. Die Verfasser teilen die siebenjährige Periode von 1926—1932 in zwei Abschnitte, und zwar: 1926—1929: Krise bis zu ihrer Ueberwindung, 1930—1932: wachsende Wirtschaftsproduktivität. Von den erfaßten Kapitalien ist nur ca. ein Drittel in der ersten Periode eingeflossen. In der zweiten Periode waren — entsprechend der bekannten Entwicklung «— die Investitionen in den Citruspflanzungen relativ größer, als in der ersten, 42 0/0 gegen 30o/o. Auch der Durchschnittsbetrag per Familie an Aufwendungen für Citruspflanzungen stieg um 42 0/0. Die Verfasser weisen darauf hin, daß viele Kapitalbesitzer das Risiko verteilen, indem sie sich an verschiedenen Produktionszweigen beteiligen, was; nur zu begrüßen ist. Im allgemeinen nahm auch1 die Tenldenz zu, die Prodfak-