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Palästina · 1933-03-01 · Heft 3-4 (März 1933) · p. Seite 93

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
16 (1933)
Issue
Heft 3-4 (März 1933)
Article
Die neuen Formen der Arbeiter-Ansiedlung auf KKL.-Boden
Date
1933-03-01
Page
Seite 93 (sequence 3)
Language
German
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Raanana (1 Siedhingspun(kt), bei Kfar Saba (1 Siedlungspupikt), bei Hexzlia (1 Siedlungspunkt), bei Chedera (1 Siedlungspunkt). Auch Ansiedler der dritten Kategorie begannen ihre kolonisatorische Arbeit: Zwischen Bne Brak und Petach Tikwa (1 Siedlung), bei Ramatajim (1 Siedlung), bei Gan Chajim (1 Siedlung), bei Tel Mond (3 Siedlungspunkte) und Dutzende Ednzelsiedler in Kolonien und neuen Siedlungen, die alle zu;- sammen die Zahl Tausend erreichen. Man kann ajso sagen, daß diese Ansiedlung keine zufällige ist, sondern für viele damit Richtlinien von hohem Wert geschaffen wurden. Sehen wir, welchen Wiert der Boden im Vergleich zu dem Anfangskapital für die Kolonisierungsarbeit dieser drei Kategorien darstellt: Es wird zunächst einem jeden klar seini, daß ,der KKL. dem Ansiedler soviel Boden geben muß, wie ejr für seine vollständige An^iedlung braucht — d. h, 17 Dunam, damit dem Enidziel dcjr Ansiedlunte, die Schaffung eigaer vollständigen Wirtschaft, genügt wird unjd die Siedler nach deren Konsolidierung ihren vollen Lebensunterhalt aus ihr ziehen können, ohne weiter auf Außenarbeit angewiesen zu seiik Für die erste Kategorie ist der Wert des Bodens: in Zone 1) im Süden 40 Prozent in Zone 3) im Norden 19 Prozent. Für die zweite Kategorie, die der allmählichen Ansiedlung macht der Boden in der südlichen Zone 66 Prozent in der nördlichen Zone 35 Prozent aus. Was die dritte Kategorie betrifft, so beläuft sich der Wert des Bodens im Süden auf 70 Prozent im Norden auf 44 Prozent. Hierin liegt die überzeugende Antwort auf die Frage, warum für den KKL. eine Bodenreserve nötig sei und woher man die Mittel für die Ansiedlung selbst nehmen wolle. Die obigen Zahlen beweisen, daß der Bddenwert sehr gestiegen ist im Verhältnis zu den Kosten der Eigenanisiekllung. Denn ohne Boden wird der landwirtschaftliche Arbeiter mit dem kleinen Betrag von 125 pal. Pfund absolut nichts anfangen könfnen, aber wenp er den Boklen bekommt, hat er eine wirtschaftliche Aussicht, die mit der Zeit, wenn auch mit Schwierigkeiten und vieler Mühe, zum Gelingen führen und ihm den Aufbau einer eigenen Wirtschaft ermöglichen wird. Denken wir auch daran, daß es heute in den Kolonien über 4.000 landwirtschaftliche Arbeiter gibt, die bereits über eine Erfahrung von fttaf bis lacht Jahren verfügen. Diese tendieren mit ihrer ganzen Arbeit nur zur Landwirtschaft und zur eigenen Absiedlung, unjd die Hauptgrundlage zur Verwirklichung ihrer Bestrebungen ist der Boden — udd einjzig und allein der KKL. kann ihnen diese Basis verschaffen. Daraus ergibt sich, wie groß die Notwendigkeit ist, rechtzeitig in der Pflanzungszone eine Bodenreserve zu schaffen. Hätte der Keren Kajemeth heute 30.000 Dunam Pflanzungsboden zur Verfügung, so könnten wir heute 2.000 kleine Wirtschaften darauf gründen, die sich im Laufe der Zeit konsolidieren und selbsterhaltend werden könnten. Hier besteht auch keine Frage der Sicherung des Bodenbesitzes, da es möglich wäre, die Böden sofort an

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