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Palästina · 1932-12-01 · Heft 12 (Dezember 1932) · p. Seite 422

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 12 (Dezember 1932)
Article
Die Faktoren der Bevölkerungszunahme [Nachricht]
Date
1932-12-01
Page
Seite 422 (sequence 3)
Language
German
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4b2i2i m€<*aner unc* 6.369 Christen ein und 5.319 Mohammedaner und 7.310 Christen aus. Es ist aber anzunehmen, daß daneben eine gewisse unregistrierte mof« hammedanische Einwanderung über die ungeschützte Ostgrenze existiert, die mit zirka 18.000 eher zu gering als zu hoch eingeschätzt wurde. Die. nichtjüdische Auswanderung aus Palästina ist gegenüber der Zeit vor dem Kriege nicht unbeträchtlich gefallen. VERKEHR. Der Hafen von Jaffa. Die Zeitungen melden, daß die schon anläßlich der Aufnahme der Anleihe beschlossene Verbesserung des Hafens von Jaffa ift Kürze in Angriff genommen werden soll. Hiezu bemerkt „Mischar we Taassjah" (Nr. 10/11), daß trotz des großartigen Neubaues des Hafens von Haifa der Hafen von Jaffa seine Bedeutung infolge seines Hinterlandes beibehalten wir'd. In seiner Umgebung sind in der Industrie konzentriert: 24.1 Prozent aller Fabriken, 32.6 Prozent des in der Industrie "investierten Kapitals, fast die Hälfte der Pferdekräfte ganz Palästinas. In dem Pflaiuzungsgürtel um Jaffa \ind dem Süddistrikt befinden sich 80 Pjrozenit der Zitrusgärten, 70 Prozent des Gemüsebaues, 90 Prozent der Weinstöcke, 70 Prozent der Mandelgärten, 70 Prozent der Gersten-, 50 Prozent der Weizenanbaufläche Palästinas. In dem Gebiet, das nach dem Hafen von Jalffa gravitiert, befinden sich zwei Drittel der Einwohner des Landes, er liefert zwei Drittel der Gesamtausfuhiand nimmt 70 Prozent der Gesamteinfuhr. Trotz der natürlichen Vorzüge des Hafens von Haifa betrug dessen Schiffve^rkehr (in Tonnen) 1931 nur 78 Prozent, seine Zolleinnahmen nur 60 Prozent im Vergleich zu Jaffa. Die Regierung fürchtete bisher, daß eine Minderung der Einnahmen für den neuen kostspieligen Hafen von Haifa eintreten würde, wenn sie auch jenen von Jaffa verbessern würde. Demgegenüber ist zu sagen, daß durch den Hafen von Haifa allein nach Fertigstellung der Oellinie nicht weniger als eine Million Tonnen Oel gehen werden, ungerechnet den sonstigen Zuwachs an Warenverkehr; wenn überdies die Eisenbahn nach Bagdad gebaut werde« sollte, so würde dadurch Suez eine große Konkurrenz gemacht werden. Dazu kommt künftig der steigende Export von Orangen 'über Haifa, derjenige von Getreide aus Hauran, der Produkte des Toten Meeres usw., so daß Haifa die Konkurrenz Jaffas nicht zu fürchten braucht. Der Bau der Pipeline. Dieser ist bereits im Irak begonnen worden un|d soll schon Ende 1934 beendet werden. Die Linie soll ermöglichen, sowohl nach Haifa als nach Tripolis je eine Million Tonnen Oel per Jahr zu befördern. Die Röhren sind aus Stahl und haben 12 Zoll (32.5 Zentimeter) Durchmesser, die 3 Fuß (zirka 1 Meter) tief gelegt werden, um den Einfluß der Temperaturschwankungen auszuschalten. Zwölf Pumpenstationen werden entlang der Linie aufgestellt werden. (Ueber die Trasse siehe Nr. 3/4, S. 69.) Die Reagier ung hat die Enteignung der nötigen Baden im Emek durchgeführt. Vergütet werden per Dunam S1/2 Pfund für fruchttragenden und 2x/2 Pfund für felsigen Boden. Die Böden bleiben Eigentum der ' Regierung. Die Juden und die Seefahrt. Unter diesem Titel berichteten wir in Nr. 10/11, S. 373, über den Vorschlag Ben Gurions, die Juden sollten sich für die Seefahrt ausbilden. Inzwischen hat sich in London unter Vorsitz von Visc. Erleigh

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