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Palästina · 1932-12-01 · Heft 12 (Dezember 1932) · p. Seite 404

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 12 (Dezember 1932)
Article
Die Ursachen der Hochkonjunktur
Date
1932-12-01
Page
Seite 404 (sequence 8)
Language
German
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404 Hungen werden durch technische Aenderungen (Uebergang von Kohle zu Petroleum) oder durch Gewohnheitsänderungen, Diätänderungen usw. (Uebergang von Brot zu Früchten und Gemüsen) verursacht. Deshalb haben gewisse Güter trotz der Stagnation des Welthandels nicht gelitten und deren Anteil ist sogar dank gewissen spezifischen Aenderungen im Welthandel gestiegen. So ist infolge der Verbreitung der Vitaminentheorie und allgemeiner Aenderungen im Geschmack der Fruchthandel trotz allgemeiner Stagnation relativ und absolut gestiegen. Die folgende Tabelle des Fruchtimports in vier Ländern Europas (Gewicht in Tausenden englischer Pfunde) illustrieren diese Steigerung im Verbrauch von Früchten: Jänner—Juni Jänner—Juni 1929 1931 England 1,820.000 1,987.000 Deutschland 962.000 1,141.000 Frankreich 557.540 800.620 Tschechoslowakei 74.014 135.527 Der Import von Früchten in England, Frankreich, Deutschland und Tschechoslowakei ist somit in den Jahren 1929—1931, das heißt in der Periode der verschärften Krise von 3.918 Millionen Pfund auf 4.064 Millionen Pfund gestiegen. England und Deutschland sind die wichtigsten Märkte für palästinensische Zitrusfrüchte. Diese Steigerung des Verbrauches an Obst ist schon vor dem Kriege in Erscheinung getreten, wie die Zahlen für den Import von Früchten in Deutschland beweisen. Innerhalb der allgemeinen Steigerung des Imports von Früchten hat sich der prozentuelle Anteil der Südfrüchte vergrößert. Import von Früchten in Deutschland. Wert des Importes Prozent von Jahr von Früchten Südfrüchten (Millionen Mark) o/0 1913 378.2 40,1 1928 477.7 52,9 1929 456.1 53,5 1930 458.2 55,7 Besonderen Aufstieg weist der Import von Orangen in verschiedenen Ländern im Laufe der letzten sechs Jahre auf (in Tonnen):

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