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Palästina · 1932-05-01 · Heft 5-7 (Mai 1932) · p. Seite 182

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 5-7 (Mai 1932)
Article
Die Hebräische Presse in Palästina
Date
1932-05-01
Page
Seite 182 (sequence 3)
Language
German
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amtenorganisation, die Standesinteressen der Beamtenschaft der Jewish Agency und des Schul- und Sanitätswerkes vertritt. Seit 1932 erscheint auch eine literarische Monatsschrift „Gasith" („Behauener Stein"). In die Gruppe der Monatsschriften ist auch das Blatt „Karnenu" eingereiht, das, vom Jüdischen Nationalfonds herausgegeben, den Kontakt zwischen der Leitung des Fonds und seinen Mitar/bedtern aufrecht erhält. Die Freude am modernen Bild, an der Photomontage und der Buntheit der Welt spiegeln zwei illustrierte Zeitschriften wider, von denen die eine nach bekanntem Muster „Haschawuah" („Die Woche") heißt, während die andere den vielversprechenden Titel trägt: „Alles, was sich bewegt", „Kolnoa". Von den beiden Kindeifzeitungen wird die eine „Chawerenu" („Unser Kamerad"), von den Kindern der Jerusalemer Taschkomofai-Schule selbst herausgegeben und gedruckt, während die andere, „Dawar", Mussaff Lijeladim, als Kinderbeilage der schon eingangs erwähnten Tageszeitung „Dawar" erscheint. In der Reihe der unregelmäßig erscheinenden periodischen Publikation ist noch ein unter dem Titel Balsam „Affarsemon" in 10.000 Exemplaren erscheinendes Blatt erwähnenswert — eine Reklamezeitung, die gratis abgegeben wird. Eine ernste Jugendzeitschrift ist „Bamaale" („Im Aufstieg"), die in Sammelheften unregelmäßig erscheint und über 3200 Abonnenten unter der arbeitenden Jugend Palästinas und des Auslandes verfügt. Besonderes Interesse verdienen die Fachzeitschriften. Da ist zunächst die von der jüdischen landwirtschaftlichein Arbeiterorganisation Palästinas herausgegebene Monatszeitschrift für Landwirtschaft, „Das Feld" — „Hassadeh". Sie zählt 6000 Leser' und erscheint seit 10 Jahren. Mit den speziellen Problemen der Zitruspflanzung (Orangenbau usw.) befaßt sich der in Jaffa erscheinende „Hadar". Ein monatlich erscheinendes Wirtschaftsblatt „Handel und Industrie" („Mischer Wtaassjah") erscheint in einer hebräischen und englischen Ausgabe („Palestine and Near East") von 500 Exemplaren. Sanitären und naturwissenschaftlichen Fragen sind gewidmet „Harefuah", die fachliche Monatsschrift der AerzteOrganisation, „Jedioth Hadassah", das Mitteilungsblatt der medizinischen Organisation, „Hadassah", ferner „Schaare Briuth" („Die Tore zur Gesundheit"), und „Hatewa Wehaarez" („Natur und Land"). Drei Zeitschriften, die sich mit dem Erziehungswesen befassen, sind ein Beweis für die große Rolle, die die Durchsetzung moderner Erziehungsprinzipien in der neuen jüdischen Siedlusng des Landes spielt. „Hed Hachinuch" ist das Organ der hebräischen Lehrerorganisation, „Hachinuch" („Erziehung"), ein weiteres Monatsblatt der gleichen Organisation, und „Gannenu" („Unser Kindergarten") ist den Problemen der Kindergärtnerinnen gewidmet. Fragen des jüdischen Sportwesens in Palästina ist der „Hammakabi" gewidmet, der in Palästina und Syrien, aber adich in Mitteleuropa Verbreitung; gefunden hat. Mit juristischen Spezialfragen befaßt sich die in Jerusalem erscheinende Monatsschrift „Hamischpath". Auch die Talmud- und judaistischen Wissenschaften haben zwei Organe: Die im 7. Jahrgang befindliche Zeitung „Schaare Zion" („Die Tore Zions") und „Kol Thork" in Jerusalem. Schließlich sei noch die in Tel-Aviv erscheinende philologische Vierteljahrsschrift „Unsere Sprache" („Leschonenu") und das von der Hebräischen Universität publizierte Vierteljahrsorgan „Kirjath Sefer" erwähnt. Die Sonderexpos>tion, die im übrigen auch noch zahlreiche Photographien zeigte, die mit dem literarischen Leben des Landes Zusammenhang haben (Auf-

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