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Palästina · 1932-03-01 · Heft 3-4 (März 1932) · p. Seite 114

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 3-4 (März 1932)
Article
Die Reform der Agrarsteuern
Date
1932-03-01
Page
Seite 114 (sequence 3)
Language
German
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sind. Audh. würde die ganze Steuer nur auf diesen einen Zweig fallen. Smilansky gibt sodann eine Tabelle, in der er die Steuer per Dunam in Mi! wie folgt vorschlägt: Zitrus 100, Bananen 60, Gemüse 15, andere Pflanzungen 4Vo> Getreidebau je nadh Güte 41/3; 3, i1/^, Wälder 1, unkultivierbarer Boden 1, Boden von natürlidher Tragfähigkeit 15. Er erklärt das als eine gerechte Staffel, die die Last der Steuer -auf die Hälfte herabsetzen würde. Ein Bild Palästinas aus der Vogelperspektive. Wir legen dieser Nummer ein Vogelsehaubild von Palästina bei, das unter der Leitung von Dr. Hugo Herrmann ausgeajrbeitet und vom Hauptbüro des Keren Hajessod in hebräischer, deutscher und englischer Sprache herausgegeben wurde. Dieses Bild kann natürlich eine normale Landkarte schon deshalb nicht entbehrlich machen, da infolge der perspektivischen Verzerrung der Maßstab auf den einzelnen Teilen des Lanfdschaftsbildes ein ganz verschiedener ist. Trotzdem wird es gute Dienste für die Orientierung, zum Beispiel für Palästina-Reisende leisten und durch seine Anschaulichkeit auch sonst dazu dienen können, um ein lebhafteres Bild von der Bodengestaltuing des Landes zu vermitteln, als es die konventionellen Zeichen einer Landkarte vermögen. Das Bild ist von einem hervorragenden Fachmann ausgearbeitet worden and leistet wirklich alles, was von einer derartigen Wiedergabe billigerweise verlangt werden kamn. So soll zum Beispiel hervorgehoben werden, mit welcher Kunst das Bild den Eindruck hervorzurufen versteht, daß das Tote Meer erheblich tiefer liegt als das Mittelländische Meer. Die im Frühjahr 1931 erschienene erste Auflage dieser Karte fand raschen Absatz. Das Direktorium des Keren Hajessod hat jetzt die vorliegende zweite Auflage herausgebracht, die einige Mängel der ersten Auflage berichtigt. Daß auf dem Landschaftsbild von dem Gebiet Palästinas der Negew (Süden) fehlt, hat seinen Grund darin, daß infolge der perspektivischen Verzerrung der dem gewählten Standpunkt nächstliegende Teil des dargestellten Gebiets übermäßig groß erscheint. So hätte die Aufnahme des Negew zur Folge gehabt, daß dieser, dem im Süden angenommenen Standpunkt des Betrachters nächstgelegene Landesteil nahezu die Hälfte des Kartenbildes ausgefüllt hätte und das übrige Palästina, insbesondere also die wichtigsten bisherigen Siedlungsgebiete nur wie ein Anhängsel zum Negew erschienen wäre. Daher mußte dieser außerhalb der Darstellung bleiben. Auf der Rückseite des Bildes ist eine Uebersichtskarte des Mittleren Orients angebracht, welche das ganze Mandatsgebiet von Palästina und Transjordanien in seinen Beziehungen zu den Nachbarländern Syrien, Irak, Nedschd^ Hedschas und Aegypten zeigt. Die vollständige und sehr anschauliche Eineeichnung der Kolonien und der jüdischen Terrains wind für die Leser dieser Zeitschrift von besonderem Nutzen sein.

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