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Palästina · 1932-03-01 · Heft 3-4 (März 1932) · p. Seite 101

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 3-4 (März 1932)
Article
Möglichkeiten der Kapitalsanlage in Palästina
Date
1932-03-01
Page
Seite 101 (sequence 2)
Language
German
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Preise der Bauplätze für 1000 Pic (1600 Pic 1000 Quadratmeter) 10X in palästinensischen Pfund: Tel-Aviv: Zentrum 350—500—800 und mehr Peripherie 170—350 Jerusalem: Zentrum 300—400 und mehr Peripherie 70—300 Vorstädte 80—150 (Talpioth) —200 (Rechavja) Haifa: Zentrum 180—300—500 und mehr Peripherie 80—300 Vorstädte 80—150—250 Die Preise von landwirtschaftlichem Boden, der nicht für Zitrus (Orangen, Zitronen, Grapefruit) geeignet ist, beträgt im Durchschnitt 31/2 pal. Pfund pro Dunam (1000 Quadratmeter). Boden in der Küsten-ebene, für Orangenpflanzung geeignet, kostet pro Dunam (in palästinensischen Pfund): In der Nähe von Tel-Avdv........15—25 In der Nähe der bestehenden Kolonien.....10—15 Außerhalb dieser Zonen, aber an einer Hauptstraße . 8—10 Außerhalb dieser Zonen und nicht an der Hauptstraße 4— 6 Die wichtigsten bodenkaufenden jüdischen Gesellschaften in Palästina sind die „Geulah Co. Ltd." (städtischer Boden) und die Palestine Land Development Cy. (P. L. D. C.), Jerusalem (städtischer und ländlicher Boden), die auch die Käufe für die jüdischen Kolonisationsinstitute durchführt. Der Orangenbau ist die vorherrschende Form der Kapitalsanlage in Palästina geworden. Der durchschnittliche Ertrag war bisher 15 bis 18 Prozent. Man rechnet die Kosten für 1 Duniam Pflanzung bis zur Fruchttragung (nach fünf Jahren) mit 70 bis 100 Pfund. Das Bruttoeinkommen beträgt nach Fruchttragung durchschnittlich 25 bis 30 Pfund pro Dunam und Jahr, aber es werden in sehr guten Pflanzungen viel höhere Erträge erzielt. Da die Kosten im Durchschnitt 12 bis 15 Pfund betragen, so ergibt sich ein Nettoeinkommen von 13 bis 15 Pfund. Fruchttragende oder junge Gärten sind käuflich, gewöhnh lich pflanzt man aber neue Gärten. Es gibt verschiedene gutbekannte Organisationen, welche Gärten nach einem Zahlungsplan offerieren, oder Gärten vertragsmäßig anlegen. Erwähnt sei die Palestine Plantation Ltd., gegründet von Lord Melchett, welche Plätze von 10 bis 30 Dunam fruchttragende Gärten zum Verkauf nach einem Zahlungsplan in ihrer Plantage in Tel Mond offeriert. Wenn die Käufer es wünschen, behält die Gesellschaft die Aufsicht über die Gärten und den Verkauf der Früchte. Aehnlich können Orangenflächen von der „Jaffa Plantation Ltd." aus ihren Pflanzungen in Chedera gekauft werden. Eine andere, als gut bekannte Organisation ist die „Gan Ohaim". Die Pica gibt Gelegenheit für Interessenten von Orangenpflanzungen in ihrer neugegründeten Siedlung „Pardess Ohanah". Grundbesitzer, welche nicht selbst in der Lage sin,d den Garten anzulegen,, können sich einer Zahl von Vertragsgesellschaften bedienen, welche es unter-

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