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Palästina · 1932-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1932) · p. Seite 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1932)
Article
Drei Zählungen
Date
1932-01-01
Page
Seite 27 (sequence 3)
Language
German
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Ebene. Eine vergleichende Statistik ermöglicht es, die Entwicklung der zionistischen Siedlungen von 1919 bis 1930 zu verfolgen; darnach waren vorhanden: Jahr Zahl der Zahl der Bodenfläche Siedlungen Einwohner in Dunam 1919 10 164 9.355 1923 28 1869 33.603 1925 38 3661 80.797 1930 57 7556 139.426 Seit dieser Statistik ist die Zahl der Siedlungen und der Siedler durch: den Wiederaufbau der zerstörten Siedlungspunkte sowie Anlage einiger weiterer Siedlungen nicht unbeträchtlich gestiegen. Von der Bodenfläche gehören 62.937' Dunam den Kwuzoth und 57.508 den individuellen Siedlungen („Moschawe Ovdim"). Im Durchschnitt sind 94 Dunam im Besitz einer Siedlerfamilie in den „Moschawe Ovdim", und 92 in den Kwuzoth. 127.545 Dunlam der Fläche waren bearbeitet und nur 11.881 Dunam nicht (natürlich sind hier die neuerworbenen Bodenflächen wie Wiadi Chavarith usw. nicht in Betracht gezogen). Die Statistik gibt auch Auskunft über die Verteilung der Anbauflächen im Jahre 1929. Darnach wurden angebaut (in Dunam): Körnerfrüchte ............ 70,611 Viehfutter (unbewässerter Boden) .... 12.311 Obstbäume ............. 7,588 Flachs- und Oelfrüchte......... 3.509 Waldbäume ............ 2,875 Viehfutter (bewässerter Boden)..... 1.947 Böden in Vorbereitung für Bewässerung . 1.277 Gemüse............. , 1,267 Wassermelonen ....... 1.005 Hülsenfrüchte ........... 858 Verschiedene Futterpflanzen....... 874 Brachland ............, 13,248 117.370 Die restlichen Dunam bestehen aus dem Boden für Haus und Hof, unbearbeitetem Boden und Verschiedenem. An erster Stelle unter den Getreidefrüchten stanjden 1929 Weizen, Mais und Gerste, unter den Obstbäumen Wein und Orangen. Es unterliegt aber keinem Zweifel, daß seit 1929 nicht unerhebliche Verschiebungen in den Anbauflächen eingetreten sind: Der Fall der Getreidepreise sowie die Schwierigkeiten beim Absatz von Milch- und Milchprodukten haben zu einer bedeutenden Steigerung des Anbaues von Obstbäumen, besonders von Grape fruits und Bananen geführt. Ueber die Erträge geben wir nur einige Zahlen an: Nach den Ergebnissen der Tabelle 13 (die in der Einleitung etwas anders dargestellt werden), betragen die Weizenertäge in den Kwuzoth pro Dunam III Kilogramm, in den Moschawe Ovdim 85 Kilogramm, für Gerste sind die entsprechenden Beträge 150 und 108 Kilogramm (in vielen Siedlungen auch 150 bis 200 Kilogramm), für Mais 103 und 75 Kilogramm. Vergleichsweise seien die Zahlen für 1926 laut dem Zensus der landwirtschaftlichen Siedlungen dieses Jahres (heraus-

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