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Palästina · 1932-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1932) · p. Seite 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
15 (1932)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1932)
Article
Die Volkszählung in Palästina
Date
1932-01-01
Page
Seite 25 (sequence 5)
Language
German
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lassen dieser Orte veranlaßten. Nur ein kleiner Teil von ihnen ist inzwischen! in diese Städte zurückgekehrt. In den in der Tabelle nicht aufgeführten neun palästinensischen Städten Khan Yunes, Migdal, Tui Kerem, Ramallah, Beth Dschallah, Beth-Lechem, Dschenin, Nablus und Sihafa'Amr wohnten im ganzen nur 28 Juden unter einer* Bevölkerung von 55.576 Seelen. Auch in diesen Städten weist ihre Zahl einen Rückgang gegen die Zahl von 56 im Jahre 1922 auf. Insgesamt machen die 128.541 Juden in allen 23 palästinensischen Städten 32,9 o/o, der Gesamtbevölkerung dieser Städte aus, während sie im Jahre 1922 mit 68.622 Seelen nur 26 o/o der ,Gesamtbevölkerung in den 23 Städten bildeten. Von den 128.541 Juden in den Städten waren nicht weniger als 127.949 =99,5 o/o in den 6 Städten Jerusalem, Tel-Aviv, Jaffa, Haifa, Tiberias, Safed konzentriert, während auf die übrigen 17 Städte nur 592 0,5 o/0 Juden entfallen. In drei Städten, nämlich Jerusalem, Tel-Aviv und Tiberias bilden die Juden die Mehrheit der Bevölkerung; in Haifa und Safed beträgt ihr Anteil 31,6, bzw. 26,9o/o^ in Jaffa (ohne Tel-Aviv) 13,9 o/0j in Akko 3 o/0, in Beisan 2,9 o/0. In weiteren 13 Städten bleibt ihr Anteil unter 1 o/o und in zwei Städten, Chan Junis und Migdal (bei Gaza), ist überhaupt kein Jude vorhanden. Noch viel stärker als in den Städten war das prozentuale Anwachsen der Juden in den Dörfern. Ihre Zahl stieg hier von 15.172 im Jahre 1922 auf 46.465 im Jahre 1931, d. h. um 206,3 o/0. Dementsprechend vergrößerte sich ihr Anteil unter der dörflichen Bevölkerung von 3,1 auf 7,2 o/0. Von je hundert Juden in Palästina wohnten in Dörfern im Jahre 1922 nur 18,1 im Jahre 1931 dagegen 26,5. Das zeigt den Aufschwung der landwirtschaftlichen Kolonisation; in den letzten zehn Jahren. Mejir als ein Viertel aller palästinensischen Juden leben jetzt außerhalb der Städte und ernähren sich direkt oder indirekt von der Landwirtschaft. Drei Zählungen. Von Dr. Walter Preuß, Tel-Aviv. Während des Frühjahres 1930 führte die Jewish Agenoy grundlegende statistische Untersuchungen auf verschiedenen Gebieten des palästinensischen Wirtschaftslebens durch. Diese Untersuchungen, die jetzt in einem Bande „Report and General Abstraets of the Censuses of Jewish Agriculture, Industry and Handicrafts, and Labour", Jerusalem, July 1931, vorliegen (in Einzelbänden herausgegeben durch „Mischar Wetaassia", Tel-Aviv), umfassen drei Teilgebiete: das landwirtschaftliche Siedlungswerk der zionistischen Organisation im engeren Sinne, Industrie und Handwerk, sowie die jüdische Arbeiter-» schaft in Städten und Kolonien. Die Zählungen ergeben daher kein vollständiges Bild des Status der jüdischen Wirtschaft; es fehlt eine statistische Bestandsaufnahme der allgemeinen landwirtschaftlichen Kolonisation, entsprechend einer früheren Untersuchung vom April 1927 („Census of Jewish Agriculture in Palestine" — Pal. and Near East, Vol. III, Nk*. 5, 20. March 1928), sowie eine Untersuchung der Handelsbetriebe, die erst jetzt, Ende 1931, nachträglich durchgeführt wird; es ist auch darauf hinzuweisen, daß infolge verschiedener Schwierigkeiten bis heute keine Gesamtzählung des Jischuws nach dem Kriege von jüdischer Seite vorliegt, so daß wir auch in dieser Hin-

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