Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 14 (1931)
- Issue
- Heft 10-11 (Oktober 1931)
- Article
- Möglichkeiten der Privatwirtschaft
- Date
- 1931-10-01
- Page
- Seite 411 (sequence 10)
- Language
- German
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der Unternehmung zu sehen und nicht den Teil, alle Wfcge zu gehen und nicht nur einen. Damit komme ich zum Schluß. Ich habe versucht, Ihnen in großen Zügen ein einigermaßen umfassendes Bild der Girfundlagen, der Tatsachen und der Möglichkeiten der Privatwirtschaft in Palästina zu zeichnen. Ich bin der prinzipellen Erörterung, ob überhaupt Privatwirtschaft oder ob noch Privatwirtschaft absichtlich aus dem Wege gegangen. Und ich brauche nicht erst zu betonen, daß nichts von dem, was hier gesagt wuride, die spezielle Bedeutung unserer Fonds für den Aufbau des Landes anzweifeln soll. Ich gehe von der Erkenntnis aus, daß Erez Israel vor allem und zunächst eine starke Einwanderung braucht und daß diesem Ziel jede andere Tendenz und Erwägung unterzuordnen ist. Wir brauchen in Palästina Kapital und Menschen, und es kam mir darauf an, Ihnen zu zeigen, daß für Kapital und Menschen in Palästina Platz und Betätigungsmöglichkeit in einem Maße gegeben ist, von dem die meisten von uns und von Ihnen sich noch zu kleine. Begriffe machen. Der Hafen von Haifa. In einer der letzten Nummern (8) der von Dr. Alf red Kaufmann, dem Verfasser des bekannten Aegyptenbuches: „Ewiges Stromland" (siehe Jahrgang 1930, S. 232) redigierten „Orient-Rundschau" ist einem Aufsatz von Reichsbahnrat Dieckmann die folgende anschauliche Planskizze beigegeben, die wir mit freundlicher Erlaubnis Dr. Kaufmanns reproduzieren. Skizze des projektierten und im Bau befindlichen Hafens von Haifa. (Von Reichsbahnrat Dieckmann aus „Orient-Rundschau64, Jahr XIII, Heft 8) In einem Artikel von Ing. S. Ettingen über den Hafenbau in „Palestine and Near East" Nr. 18 sagt der Autor, daß die Westseite der Bay gewählt wurde,