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Palästina · 1931-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1931) · p. Seite 401

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Journal
Palästina
Volume
14 (1931)
Issue
Heft 10-11 (Oktober 1931)
Article
Organisation, Arbeitsbedingungen, Lohn- und Lebensverhältnisse der jüdischen Arbeiter Palästinas
Date
1931-10-01
Page
Seite 401 (sequence 7)
Language
German
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die Hälfte Jemeniten wären. 21 Prozent; verdienten 350 Mil, 13.3 Prozent — 400 Mil und 0.6 Prozent — 510 Mil und me#ir. Der Lebensmüttelindex der Regierung. Den Vergleichsmonat bildet der Jänner 1922 und die Berechnung gründet sich auf die mittleren Ausgaben einer fünfköpfigen Familie eines arabischen Beamten auf der Grundlage von 20 Wareneinheiten. Der Index betrug im November 1930 59.3 Prozent und stellt gegenüber dem Monate Jänner des selben Jajires eine Verminderung um 8,8 Prozent dar. In Geld ausgedrückt* betrugen also die Ausgaben für die Lebenshaltung der fünfköpfigen arabischen Familie 5,241 pal. Pfund (183 öst. Schilling). Es ist klar, daß dieser Lebensmittelindex auf den jüdischen Arbeiter nicht angewendet werden kann. Die Ausgaben für die Lebendaltung eines Arbeiters in der Kolonie belaufen sich erfahrungsgemäß auf mindestens 80 bis 100 Mil, beim städtischen Arbeiter auf mindestens 120 bis 150 Mil pro Tag. Nur der kollektivistischen Wirtschaft ist es dank der Rationalisierung der Haushaltsführung gelungen, die Lebenshaltung für den Tag und Kopf auf zirka 50 Mil zu reduzieren, was aber auqh einen viel größeren Aufwand als der Index berechnet, erfordert. Dieser Hinweis mag für die Beurteilung des jüdischen und arabischen Arbeitslohnes genügen, wozu aber noch kommt, daß der Lebensstandard der Fellacjienfamilie natürlich noch ungleich geringer ist als der der arabischen Beamtenfamilie. Von der Verschiedenheit des kulturellen Niveaus der beiden Arbeitergruppen gar nicht zu sprechen. Mietzins und Lehn der städtischen und ländlichen Arbeiter. 30,9 Prozent aller Koloniearbeiter bezajilen an Miete 300 Mil im Monat, 31 Prozent von 301 bis 500, 22.1 Prozent von 500 bis 1000 Mil — 84 Prozent aller Koloniearbeiter bezahlen also an Miete weniger als ein Pfund. Nicht in allen Mosdhawoth herrscht der gleiche Mietzins. Während zum Beispiel in Rec|howoth nur 23.5 Prozent der Arbeiter in die erste Kategorie gezählt werden können, ist dies in Petacji-Tikwah bei 44,6 Prozent der Fall. In den Städten liegen die Dinge naturgemäß anders. Nur 5 Prozent der Arbeiter zahlen 300 Mil, 16.1 Prozent von 301 bis 500 und 31.6 Prozent von 501 bis 1000 Mil — es zahlen also bloß 52 Prozent bis zu ein Pfund, wobei der Prozentsatz der ersten und zweiten Kategorie seSir gering ist. 41 Prozent bezajhlen an Zins 1 bis 3 Pfund, 6 Prozent mehr als 3 Pfund. Auch in den einzelnen Städten ist entsprechend den Wohnverhältnissen die Miete verschieden. In Haifa sind es bloß 2.5 Prozent der Arbeiter, die 300 Mil bezahlen, in Tel-Aviv hingegen 6.3 Prozent. In zehn Mosdhawoth zahlen 70 Prozent aller Arbeiter bis zu 10 Prozent von ihrem Lohne für die Wojmung. (Von denen, die in Häusern wohnen sind es 67.8 Prozent, bei jenen, die in Baracken wohnen sind es zirka 88 Prozent.) Etwa 23 Prozent zahlen bis zu 20 Prozent von ihrem Lohn für ihre Miete Entsprechend den Lohn- und Mietverhältnissen in den einzelnen Kolonien ist. dieser Prozentsatz verschieden. Bekanntlich ist in der Scharon-Ebene der Mafximaltaglohn 200 Mil, wogegen er in einzelnen Teilen Jehudas nur 175 Mil beträgt. Während zum Beispiel in Recdiowoth nur 12.8 Prozent der Arbeiter mit 5 Prozent ihres Lohnes für Miete Auskommen, sind es in K f a r S a b a 37.3 Prozent, in Herzliah 8.9 Prozent, in Chedera 32.4 Prozent usw.

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