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Palästina · 1929-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1929) · p. Seite 50

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1929)
Article
Die hebräische Presse in Palästina
Date
1929-02-01
Page
Seite 50 (sequence 7)
Language
German
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Die Architekten und Ingenieure haben außer Bulletins für praktische Zwecke eine periodische wissenschaftliche Fachzeitung „Binjan we Charoscheth" („Gonstruction and Industrie") ediert, an der auch auswärtige Gelehrte mitarbeiten. Eine juristische Monatsschrift erscheint unter dem Namen „Hamischpat" („Das Recht"), Redakteur Dr. S. Barzilei, ferner eine Frauenzeitschrift „Ha Ischah" („Die Frau"), herausgegeben von der Frauenorganisation und der Hadassah. Der Waad Halaschon (Sprachen-Rat), welcher die hebräische Terminologie feststellt, ediert ein eigenes Organ „Leschonenu" („Unsere Sprache"). Seit einiger Zeit wird auch ein Schachblatt in Jerusalem herausgegeben: „Ha Schachmatt". Der Jugend sind verschiedene Organe gewidmet: „Makkabi", erscheint unregelmäßig. „Hagdud" („Die Legion") wird von der Legion der Verteidiger der Sprache („Ichud Meghins hasafah") ediert. „Hazair" („Der Jugendliche"), in einigen Heften erschienen, herausgegeben von der Jugendorganisation. „Bamaaleh" („Der Aufstieg") erscheint zeitweilig für die den Arbeiterparteien angeschlossene Jugend. „Hanoar we Haarez" („Der Jugendliche und das Land"), Monatsschrift für Studenten, erscheint seit einem Jahr. Den munizipalen Angelegenheiten sind gewidmet die von dem Gemeinderat von Tel-Aviv herausgegebnen „Jedioth Irijath Tel-Aviv" („Nachrichten der Stadt Tel-Aviv6*), das einzige Organ dieser Art. Der Keren Kajemeth publiziert die Bulletins: „Karnenu" („Unser Fonds") und „Ha Hed", („Das Echo"), letzteres für die religiösen Kreise. Den Rekord hält, wie aus obigem hervorgeht, die Arbeiterorganisation. Diese, kurz Histadruth genannt, ediert auch zeitweise andere Blätter für praktische Zwecke. Die Eisenbahner z. B. den „Hakatar" („Die Lokomotive"), die Post- und Telegraphenarbeiter: „Ha Doar we ha Telegraf" („Post und Telegraph"). Unter den wissenschaftlichen Revuen, die in den letzten Jahren publiziert worden sind, ist zu erwähnen der „Haschiloach" (gegründet von Achad Haara), unter Redaktion von Dr. Jacob Klausner, „Maabaroth" von Jakob Tichmann, „Haadamah" („Der Boden") vom verstorbenen J. H. Brenner. Es erscheinen auch Anthologien, herausgegeben von der Schriftstellerorganisation, ferner eine literarische Halbmonatsschrift (Jaacob Rabinowitsch und A. Barasch). Der Folklore und Ethnographie ist eine großer« Jahresrevue, „Reschumoth", gewidmet, redigiert von Bialik und Rawnitzky. Auch die jüdische archäologische Gesellschaft veröffentlicht von Zeit zu Zeit Berichte über ihre Forschungen. Nach einigen Jahren der Unterbrechung erscheint auch wieder die wissenschaftliche Revue für Studium des Orient und des Judaismus: „Mizrach umaaraw" („Ost und West"), redigiert von A. Elmalech. Außerdem gibt es humoristische und satirische Zeitungen, die gelegentlich anläßlich der Festtage erscheinen. IV. Hier sind nur die Erscheinungen der letzten Jahre genannt worden. Wenn alle hätten angeführt werden sollen, so würden es hunderte sein und statt eines Artikels wäre eine Bibliographie entstanden. (Eine solche über sämtliche Preßorgane ist bereits von der Nationalbibliothek ediert worden. — Die Red.) Nicht genannt wurden z. B. die Schülerzeitungen, die gratis verteilt werden, und Erscheinungen mehr lokaler Natur. Während es bloß sechs bis sieben arabische Zeitungen (meist wöchentliche und kleineren Formats) gibt, deren Wert sehr gering ist, umfaßt die zahlreiche jüdische

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