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Palästina · 1929-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1929) · p. Seite 40

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1929)
Article
Die Traubenkultur
Date
1929-02-01
Page
Seite 40 (sequence 3)
Language
German
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Bauer ohne Hilfskräfte arbeitet, sind für ein Dunam Wein pro Jahr £ 1710 Kosten zu rechnen, sie steigen bis auf £ 2595 bei ausschließlich jüdischer Arbeit. Da die Winzer fünf bis sechs Mil pro Duham mit Durchschnittsertrag von 420 kg, also £ 2300 bis 2520 pro Dunam, erlösten, so arbeiteten die meisten Winzer in den letzten Jahren mit Verlust. Absatzmarkte. Als Käufer der jüdischen Winzergenossenschaft, die 90% der jüdischen Weinproduktion verkauft, sind 1926/27 zu verzeichnen: England mit..... 167.000 ägypt. £ Ägypten mit..... 76.000 „ Palästina mit .... 89.500 „ „ Andere Länder mit . . 38.900 „ „ Zusammen . . 371.400 ägypt. £ In Palästina selbst verkaufte die Genossenschaft um £ 29.000. Im Jahre 1928 ging der Export nach England zurück, da Palästina nicht, wie schon oft angeregt, dieselben Vorzugszölle in England genießt wie die überseeischen Teile des Reiches. Der Konsum in Palästina steigt und Weinimporte gehen hier zurück. Die Regierung schätzt ihre Einnahmen für 1928 aus den Abgaben für Likör auf £ 2000, für Wein und Spiritus auf £ 5000. Gesamtsituation. Viteies faßt die Ergebnisse wie folgt zusammen: 1. Während die Gesamtfläche, die mit Weintrauben bepflanzt ist, praktisch seit 1919 unverändert geblieben ist, wurde ein Teil der alten Pflanzungen, besonders in den Jahren 1926 und 1927, durch neue ersetzt. 2. Während die bepflanzte Fläche gleichgeblieben ist, war die Produktion 1927 ungefähr nur halb so groß wie 1919. Schuld daran ist die Abnahme der Erträge in den alten Gärten, und in zweiter Linie, daß über 20% der neuen noch nicht fruchttragend sind. 3. Von 1922 bis 1927 ist auch das Quantum und der Wert des Exports auf die Hälfte gesunken — teilweise durch den verstärkten Absatz in Palästina selbst. 4. Palästina verliert die Märkte in Ägypten, Syrien und U. S. A. hauptsächlich deshalb, weil es unmöglich erscheint, dort mit anderen weinproduzierenden Ländern zu konkurrieren. 5. In bezug auf die Absatzorganisation besteht nicht dasselbe Problem wie bei Orangen, da von Anfang an 90% der Weinproduzenten in einer Genossenschaft vereinigt sind, der „Societe Cooperative Vigneronne des Grandes Caves Rishon le Zion et Zichron Jacob64.

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