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Palästina · 1929-02-01 · Heft 2-3 (Februar 1929) · p. Seite 17

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Journal
Palästina
Volume
12 (1929)
Issue
Heft 2-3 (Februar 1929)
Article
Die Versorgung der Juden Palästinas mit Spitälern und Polikliniken
Date
1929-02-01
Page
Seite 17 (sequence 2)
Language
German
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17 Abgesehen von den allgemeinen Spitälern unterhält die Regierung seit September 1922 eine Anstalt für Geisteskranke in Bethlehem, Ursprünglich für 40 Patienten berechnet, wurde sie im Jahre 1924 auf 50, im Jahre 1926 auf 60 Betten erweitert. Dies Spital war zunächst für nichtjüdische Kranke gedacht, aber die Bettennot in der jüdischen Volontären Irrenanstalt in Jerusalem (s. unten), zwang die Regierung zur Aufnahme jüdischer Geisteskranker in immer größerem Ausmaß. Seit Anfang 1923 bis Ende 1926 wurden in Bethlehem interniert: 57 Christen, 50 Moslems und 48 Juden. Die Regierung verfügt in den Städten über 14 allgemeine Polikliniken, 5 ärztliche Inspektionsräume und 6 Augenpolikliniken, die meisten in nichtjüdischen Ortschaften. Die poliklinische wie Spitalstätigkeit der Regierung kommt der jüdischen Bevölkerung in relativ geringem Ausmaße zugute. Institutionen der Regierang und der Munizipalitäten- I. Es gab Patienten: Juden Christen Moslems andere alle Spitäler 1921—1926 .... 3.952 5.453 21.336 83 30.824 Ambulatorien 1922—1926 . 17.828 56.296 260.757 1360 336.279 II. Von 100 Patienten waren: Juden Christen Moslems andere alle Spitäler 1921—1926 .... 12.7 17.7 69.0 0.2 100 Ambulatorien 1922—1926 ... 5.4 16.6 76.6 0.4 100 in den Institutionen, die bis 1924 gänzlich und seither partiell von der Regierung erhalten wurden, sind nur 5%% der ambulatorischen und 13% der Spitalspatienten Juden. Früher waren die Prozentsätze noch geringer, erst im Jahre 1926 stieg die Zahl der jüdischen Kranken (Infektionskranke) in diesen Spitälern (= 19%), eine Folge der Gesundheitspolitik des damaligen Gesundheitsrates (Vaad Habriuth ) der Zionistischen Exekutive. B) Die Volontären Spitäler und Polikliniken, In folgendem wollen wir alle nicht von der Regierung oder einer Stadtverwaltung geleiteten Unternehmungen als Volontär bezeichnen, einerlei, ob sie jüdisch oder nichtjüdisch, zionistisch oder philanthropisch sind. Der Hauptteil an der Versorgung der Kranken entfällt in Palästina auf die Volontären Organisationen. Dieser Anteil wächst. Spitäler in Palästina. Zahl der Spitäler Zahl der Betten in Zahl der Patienten in Fahr Regierungs Volontäre Regienings Regier, u. J u. Munizicn:f«Ipr u. Munizi- Volontären Munizip. Volontären palspitäler °Plutlcr palspitälern Spitälern Spitälern Spitälern 1921 11 27 372 1084 6608 15.997 1922 12 30 387 1326 6621 19.399 1923 11 33 375 1397 4905 21.253 1924 7 30 228 1548 4442 23.409 1925 8 31 231 1607 3959 26.369 1926 7 29 211 1600 4289 25,913_ alle Jahre 30.824 132.340

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