Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 11 (1928)
- Issue
- Heft 5-7 (Mai 1928)
- Article
- Die Citruskultur in Palästina
- Date
- 1928-05-01
- Page
- Seite 251 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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251 1. 11 Dunam 101 (ohne eigene Pumpanlage) 2. 34 „ 106 3. 48 „91 4. 50 „ 111 5. 72 „ 92 (diese Ziffern stimmen überein mit den von uns in den oben erwähnten Artikeln angegebenen. — Die Red.) Was den Ertrag betrifft, so kann man bei Sorte Schamuti annehmen, daß im sechsten Jahr 20 Kisten (eine halbe pro Baum) und steigend bis zum zwölften Jahr auf 120 Kisten (2% pro Baum) geerntet werden. Danach steigt der Ertrag bis 150 Kisten. Es gibt aber Gärten, die es auf 180 bis 200 Kisten im 18. bis 20. Jahr brachten. Den möglichen Gewinn berechnet der Autor (wobei er von sehr niedrigen und vorsichtigen Schätzungen ausgeht) an verschiedenen Beispielen, angefangen vom siebenten Jahr und steigend bis zum zwölften auf 13—20% (also durchschnittlich 13—20 Pfund per Dunam), wovon noch die Steuern abgehen. Zukünftige Anlagen. Wenn der Siedler nicht 8—9 Jahre warten kann, bis er einen genügenden Ertrag erhält, so kann er durch Zwischenkulturen, zum Beispiel Gemüse, sein Einkommen erhöhen, doch verlangt dies viel Bewässerung, auch können die Bäume leiden. Eine andere Möglichkeit ist es, ein kleines Stück Land, etwa fünf Dunam, zum Anbau und für das Wohnhaus mehr zu kaufen. Letzteres vorausgesetzt, können veranschlagt werden: Pfund 10 Dunam Land für Orangengarten ä 100 Pfund................1000 5 Dunam Land für Gemüse etc. ä 15—20 Pfund ................ 80 Haus, Scheune etc...............................350 7 Jahre Arbeit etc. (ab ein kleiner Betrag für Einkommen aus Gemüsebau ä 50 Pf. 350 "1780 Die Pica gibt die ganze Anlage gegen Ratenzahlungen, doch verlangt sie, daß nur ein Teil des Bodens mit Orangen, der größere für Feldbau verwendet wird. Siedler, die einzeln oder in Gruppen pflanzen wollen, müssen über genügendes Kapital verfügen, da es in Palästina noch keine Agrarbank gibt. Eine solche kann nur von Privaten gegründet werden, da die Regierung dazu in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein wird. (Sie kann aber durch bloße Gewährung von gewissen Privilegien an eine solche Bank, namentlich durch Verleihung des Charakters eines Instituts öffentlichen Rechts an sie wesentlich dazu helfen, daß die Kapitalien dazu beschafft werden. Siehe den Vorschlag Dr. Ruippins in Nr. 1/2 1927 d. Bl. — Die Red.) Die Fischerei und andere maritime Erwerbszweige in Palästina. Von A. Bojewski, Wir entnehmen diesen Artikel der Kongreßnummer von „Palestine and New East" in etwas gekürzter Form. Die Red. Der besondere ökonomische Vorzug Palästinas, als Land am Strande des Mittelmeers, fand bis heute nicht diejenige Aufmerksamkeit, der ihm gebührte. Schiffahrt, Fischerei und andere Erwerbszweige, die mit dem Meere verbunden sind, können Ernährungsquellen für einen bedeutenden Teil des Jischuws werden. Noch in alten Zeiten verstand es die Stadt Zor, die Seehandel trieb, großen Nutzen aus diesem zu ziehen. »Und sie sammelte Gold wie Staub« (Zacharias 9, 3). Auch Palästina konnte seine geographische Lage für seine ökonomische Entwicklung ausnützen.