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Palästina · 1927-01-01 · Heft 10-11 · p. Seite 549

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Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 10-11
Article
Gesellschaft für Bananenzucht [Nachricht]
Date
1927-01-01
Page
Seite 549 (sequence 2)
Language
German
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549 Palästina für die Bananenversorgürig .West- und Zentraleuropas' erheblich in Betracht kommen wird. Unsere Aufgabe wird es sein, den Bananenkonsum in -der Levante, Aegypten, der Balkanhalbinsel, iRumänien und Südrußland zu entwickeln. Diese Länder werden zweifellos alle Bananen aufnehmen, die Palästina selbst im günstigsten Falle wird produzieren 'können, vorausgesetzt, daß die Preise dort sich nicht höher stellen,' als die der von den Kanarischen Inseln und Amerika importierten Bananen. Ein Arbeiterviertel bei Chedera. Auf Grund der Verhandlungen zwischen dem Economic, Board in New York und dem Rat der Kolonie Chedera wird geplant, an der Grenze der Kolonie Chedera ein Arbeiterviertel zu erbauen, um einen Teil der ständigen landwirtschaftlichen Lohnarbeiter, die in der Kolonie tätig sind, dort zu kolonisieren. .Louis Brandeis assignierte das ganze Budget, das nötig ist, um 40 Familien dort 'anzusiedeln. Der Rat von Chedera übernahm es, das Arbeiterviertel zu bauen und wählte eine besondere' Kommission, der die Ausführung übergeben wird. Jede Arbeiterfamilie erhält 2,5 Dunam Boden, ein kleines Häuschen aus Eisenbeton und eine bestimmte Summe, um demIBoden vorzubereiten und zu umzäunen, und zur Beschaffung von Wasser. Jede "Familie erhält ferner .einen. Stall, eine Kuh, einen Hühnerstall und .Geflügel. Jeder Kolonist muß. äg. Pfd. 25 in barem Gelde besitzen, da ungefähr diese Summe noch,zur Errichtung der Wirtschaft im Arbeiterviertel fehlt. Die Kosten der Wirtschaft hat jeder Kolonist in einer langjährigen Frist und bei sehr geringer Verzinsung abzuzahlen. Häuser in den Ärbeiterinnen-Chawuroth. Dieser Tage soll in Palästina mit dem Bau einer Reihe von Häusern für die - Ärbeiterinnen- Chawuroth. begonnen werden, das heißt für jene Gruppen von Arbeiterinnen, die eine kleine Wirtschaft besitzen, und . von. denen ein Teil zu 'Hause..und ein Teil, auf Lohn arbeiten. Diese Häuser sollen in Ramath Gan, Petach Tikwah und Tiberias errichtet werden. Die nötigen Geld? mittel*stellen zur. Verfügung: die Vereinigung der zionistischen Frauen, die Frauenliga „Lomaan Hachaluzoth". in Amerika' und die Zionistische Exekutive. Die Arbeiterinnen selbst werden sich -mit Arbeit auf ■ eigene Rechnung daran beteiligen. . .. . . •». Die neue Kolonie der Pica. In der Kolonie der Pica „Rabiäh", über . die wir wiederholt, (zuletzt Heft 6-7," S. 337) berichteten, sollen, trotzdem sie. nur 22.000 Dunam umfaßt,' nicht weniger als 500 Familien angesiedelt werden, weil es sich um 'bewässerbaren Pflanzungsböden handelt. Es sollen 400 Pflanzer mit »je 5 Dunam und 50 Pflanzer mit je 2 Dunam bei jedem Haus angesetzt werden. Außerdem soll eine Baumschule für eine; Mädchen-Kwuzah angelegt werden.: Die Ansiedler müssen einiges Eigenkapital haben. Tafeltrauben. Dem Bericht des landwirtschaftlichen Departements an den Kongreß ist zu entnehmen, daß die Siedlungen des Keren Hajessod gegenwärtig 700.000 Weinstöcke auf.. 3400 Dunam besitzen, von denen 70 Prozent in den letzten : zwei Jahren gepflanzt worden. sind. M.an erwartet, daß heuer 500 Tonnen auf den Markt kommen werden. Einzelne Pflanzungen in Nahalal produzieren schon eine Tonne per Dunam. Das Departements ist um Gewinnung neuer Expor.tmärkte bemüht, Versuche zur Herstellung von Malagatrauben gelangen.. Die Ausbeute war 30 Prozent (siehe auch Nr. 8-9, S. 431). Arboretum. Ein solches, Sammlung aller Arten von Bäumen, die in Palästina und'den 'Nachbarländern gedeihen, und solcher, die mit Nutzen importiert wenden können, ist im vorigen Jahre;in (Kirjat' Anawim bei Jerusalem auf 80 Dunam angelegt worden. Bisher wurden 50 Dunam angepflanzt. An Obstbäumen allein sind bereits 318 Varietäten vorhanden. Die Ausdehnung der Pflanzungen. Nach, einer-statistischen Erhebung vom? August, d. J. beträgt die Ausdehnung der Pflanzungen in 19 alten Kolonien, die bisher 17.000 Dunam besaßen,. 8000 Dunam, also fast 50 Prozent.

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