Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 6-7
- Article
- Die konsolidierten Siedlungen der Zionistischen Organisation
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 260 (sequence 14)
- Language
- German
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260 Ein ganzes Buch .kann, wie gesagt, über diese Dinge geschrieben werden. In einem solchen 'Buch sollten namentlich auch die f#miKenb»udget§ der Siedler der Moschwei-Owdim besprochen werden. * Zusammenfassung. Das über die Betriebsergebnisse des letzen Wirtschaftsjahres und über den gegenwärtigen Zustand der konsolidierten Siedlungen bis jetzt Erwähnte will ich nun in den folgenden drei Sätzen zusammenfassen: Zahlungen an die Kolondsationsinstitutio-nen werden von den Siedlern noch nicht geleistet. Die Siedler haben noch keine nennenswerten Reingewinne erzielt und erlitten andererseits im letzten Wirtschaftsjahre ganz geringe Defizite. Die Lebenskoisten der Siedler werden aus den Einkünften der Betriebe in einem befriedigenden Masse gedeckt. Charakteristik des gegenwärtigen Stadiums der Siedlungen. Demnach befinden sich die konsolidierten Siedlungen gegenwärtig in einem wirtschaftlichen Zmstande, der als „nearly selfsupporting", d. i. „nahezu selbsterbaltend" bezeichnet werden kann, -aber der ihnen noch nicht die Rückzahlungen für die erhaltenen Kolonisationskredite und für die Nutznießung des Bodens ermöglicht. Es wird dies die für jede und jegliche Kolonisatio-nsunternehmung charakteristische Periode sein, welche durch Mead trefflich mit den kurzen Worten, gekennzeichnet wird: „There cooies a time when the farm earns living expenses but not enough aböve this to meet payments an -the setfer's debt", d. h. „Es ikommt eine Zeit, wo die Farm die Lebensausgaben bestreitet, aber nicht genug darüber hinaus, -um Zahlungen auf Rechnung des Siedlers Schuld zu leisten." (S. Mead „Helping men own farms," New York, 1920, p. 180.) Ist in Bälde die Aussicht vorhanden, daß der Ueberschuß der Einnahmen über die Ausgaben — nach Eintritt vollkommener Konsolidierung — die Möglichkeit von angemessenen Zahlungen an die Kolonisationsinstitutionen u<nd auch eine Verdichtung der Bevölkerung gewährleistet? Meinerseits antworte ich auf diese fundamentalen Kolpnisatiomsfragen, wie folgt: Allgemeine Schlüsse. Eine vollkommen objektive Betrachtung der uns interessierenden Siedlungen, ihres jetzigen Zustandes und ihrer Potentialitäten in den nächsten Jahren kann nicht umhin, zu konstatieren: 1. Daß die Einnahmen aus gewissen Wirtschaftszweigen, namentlich aus dem Futterbau, der Milchwirtschaft, der Geflügel-