Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 6-7
- Article
- Die konsolidierten Siedlungen der Zionistischen Organisation
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 13)
- Language
- German
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259 V e r g l eich e: Dieise Tabelle weist vor allem eine recht hohe Ausgabe für Nahrung auf. Tatsächlich ernähren sich die Arbeiter in den konsolidierten Kwuzoth 'unvergleichlich (besser als in den übrigen Kwuzoth, deren Lebensweise zur Bezeichnung der „im Hungern geübten Chaluzim" nicht unberechtigte Veranlassung gegeben hat. Interessant ist es zu erfahren, daß in unseren konsolidierten Kwuzoth für Nahrung prozentuell viel mehr — und für Bekleidung viel weniger — ausgegeben wird, a'ls 'dies der amerikanische Farmer tut. Bei uns gab man im Jahre 5686 in diesen Siedlungen für Nahrung 51,1 Prozent, für Bekleidung 10,2 Prozent, für 'alles übrige 38,7 Prozent aus, wogegen der amerikanische Farmer in den Jahren 1922-24 für Nahrung 41,2 Prozent, für Bekleidung 14,7 Prozent und für alles übrige 44,1 Prozent aufwendete. (S. „The Farmer's Standard of Living", November 1926, United States Dept. of Agriculture, Washington, Seite 33.) Die Selbstversorgung aus den Produkten der Wirtschaft Nicht unerwähnt soll in diesem Zusammenhange die Tatsache bleiben, daß von den gesamten Lebenskosten bloß ungefähr ein Viertel (genau 26,2 Prozent) auis den Wirtschaften bezogen wird, während der amerikanische Farmer aus den Färmprodukten durchschnittlich mehr als zwei 'Fünftel (genau 42,1 Prozent) seiner Leibensunterhaltung bezieht. Die nachfolgende Tabelle ist recht instruktiv. Tabelle 8. -Verteil urig der aus den Wirtschaften für iE igenge brauch der Siedler in den Kwuzoth-Siedlungen im Jahre 5 686 bezogenenProdukte sowieder sonstig enLebens kosten, in äg. Pf. bewertet. - Produkte aus der Wirtschaft Sonstige Lebenskosten Insgesamt äg. Pf. Prozent Insgesamt äg. Pf. Prozent Dagania A . Dagania B . . Geva Merhavia . . . Gan-Schmuel . . 778 515 670 648 366 27,2 .21,4 29.4 37,4 18,0 2078 1896 1645 1084 1671 y 72,8 78,6 70,6 62,5 82,0 Insgesamt .... 2977 26,2 8374 73,8 Die Selbstversorgung aus iden Wirtschafteserzeuigniissen ist somit verhältnismäßig unbeträchtlich. Die allermeisten Bedürfnisse werden durch Einkauf der «nötigen. Waren (Zucker, Tee usw., Kleider, Schuhe, Wäsche usw.) oder durch Bezahlung für Leistungen (ärztliche Hilfe, Erziehung, kulturelle Bedürfnisse, Organisation) aus dem Erlöse für Produkte der Wirtschaften und zum Teile für Nebenarbeiten befriedigt.