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Palästina · 1927-01-01 · Heft 4-5 · p. Seite 181

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 4-5
Article
Die Bucht von Haifa
Date
1927-01-01
Page
Seite 181 (sequence 7)
Language
German
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181 überall genügend Wasser finden können. In diesem Fall könnte die Kurdaniqueile für andere Bewässerungszwecke frei werden und auf diese Weise sogar die Emek-Ebene mit Wasser versorgen, was .eine Revolutionierung aller dort entstehenden und neu zu gründenden Siedlungen bewirken würde. Aus diesem kurzen Ueberblick ist zu ersehen,. wie wichtig der Kauf der Haifa Bay war. Der Kauf selbst und die bis heute ■geleisteten Arbeiten sind nur ein Anfang für eine größere Arbeit, die noch bevorsteht und man muß noch sehr viel Geld aufbringen und die größten Anstrengungen machen, um das Projekt vollkommen zu Ende zu führen. * Vorstehend eine Skizze des Terrains 'mit den nötigen Erläuterungen. In einem späteren Artikel wird von den bereits ausgeführten AmeMoraiionsarbeiten die -Rede «ein. Erläuterung zu der Zoneneinteilung. Das Gebiet der Haifa Bay Development Co. im totalen Ausmaß von zirka 60.000 Dunarh (das sind 6000 Hektar, bezw. 15.000 Acres): ist in sechs verschiedene Zonen aufgeteilt, welche organisch untereinander verbunden sind und im Sinne des Bebauungsplanes das gesamte Gebiet einheitlich erschließen werden. Das Areal von 60.000 Dunam zerfällt in zwei Teile, und zwar in einem Ausmaß von etwa 45.000 Dunam, welche mit einheitlichem Kuschan des Gebietes Jidru erworben wurden, und einige kleinere Zukäufe von etwa 3000 Dunam an den Grenzen, auf welchen Boden Eigentumsrechte eingetragen werden können, und aus dem Dünengebiet im Ausmaße von 12.000 Dunam, welche im Wege einer Konzession auf 99 Jahre Pacht der Haifa Bay zur Verfügung gestellt werden. Die in nachstehendem angegebenen Ausmaße der Zoneneinteilung beziehen sich lediglich auf das Eigentumsgebiet, die Einteilung des Pachtgebietes wird demnächst erfolgen. I. Die Zone 1 (1000 Dunam), welche das Areal in unmittelbarer Nähe des heutigen Stadtgebietes von Haifa umfaßt, stellt die eigentliche Stadterweiterung dar und ist demnach schon aus diesem Grunde als hochwertiges städtisches Gelände zu betrachten. Andererseits schließt dieses Gebiet an die II. Zone 2 (12.800 Dunam) an, welche projektmäßig in zwei charakteristische Gebiete aufgeteilt ist, und zwar im wesentlichen Teil als Hafengelände mit den dazugehörigen Einrichtungen, wie Anlage von Personenverkehr, Handels- und Ümschlagplätzen und Plätzen für Industrieanlagen, welche auf einen direkten Warenumschlag zur See angewiesen sind, und den zweiten östlichen Teil, in welchem sich die Industrie ausdehnen wird, für welche ein Leichterverkehr zu Wasser und ein Schienenstrang zur Entwicklung ausreichen. Der Wert des Gebietes der Zone 2 liegt eigentlich in dem Umstand, daß erst durch die Entwicklung dieses Gebietes in ein Handels- und Industrieviertel das gesamte umliegende Terrain eine gerechtfertigte indirekte Wertsteigerung erfährt, abgesehen davon, daß die Lage des Hafengebietes, vom seeverkehrstechnischen Standpunkt aus gesehen, als ideal angesprochen werden kann. Die Pläne für das Gebiet der Zone 2 sind so ausgebaut, daß die Entwicklung des Geländes eine sukzessive sein und im Rahmen des Erfordernisses entwickelt werden kann, so daß das für den Ausbau investierte Kapital unmittelbar nutzbringend angelegt wird und nicht, wie es T5ei""vielen Anlagen der Fall ist, als totes Kapital brach liegt. Und umgekehrt bildet

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