Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 4-5
- Article
- Die Agrarbilanz Palästinas
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 156 (sequence 12)
- Language
- German
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156 sivismus als [Erzieher. 'S ö' k a:n n d 1 e u r s p r ü n g 1 i c h a u s n ä t i o n ä 1 ö k o H ö mis'ehe n Gründen : e:xp o r.t e i n l est eil te Wirt ich ä f t s c El i e ßlich zur wahren; A u t a; rkie führen. ' : ~ ' •'...:. ,:,■/- . . . In der Palestine " Small Holdings ' Promotion Company Ltd. können wir d a s Instrument •sehen, welches uns/^ein gutes Stück weiterbringen wird auf dem'WegeKzur normalen Entwicklung des Wirtschaftslebens in Palästinas;Die;'von Dl Soskin ausgehende Befürwortung der Klein wi*;t s c h a.f t zwecks Ausnützung der naturgegebenen Vorzüge Palästinas: zu Schaffung einer, großen Bevölkerungsdichte "ist nichts weniger als einseitige Einstellung der Wirtschaft auf einige wenige. BöÄenprodukte, zum Beispiel Tomaten. Es gibt vielmehr L/keine:- a^feffe Form . der Agrikultur, welche befähigt ist, im Laufe des "Jähre's so vielerlei Frucht hervorzubringen, wie gerade der intensive; Gemüsebau auf bewässerten Flächen mit Vor-, Zwischen- und Nachkulturen. Die freie Fruchtwechselwirtschaft steht nicht so turmhoch/über.der Dreifelderwirtschaft wie der Intensivgarten über den verbesserten Fruchtfolg.en. Und wenn man einst sich mit zwei Ernten in drei Jahren begnügte, kann man heute in einem Jahre vier, fünf und mehr Ernten erzielen. Es ist keineswegs gesagt, daß diese nur Gemüse für menschliche Nahrung sein müssen. Auch wichtige Futtermittel für Groß- und Kleinvieh und Geflügel, Industriepflanzen und selbst Getreide können und dürfen den Boden nur wenige Monate im Jahre beanspruchen. <:■-,:-;■■<■■■■■:■■■■' y ■■ Wer könnte leichter die ..angestrebten, vielfachen Ernten erreichen, als. der, Siedler in unserem sonnenreichen Palästina: mit seinen heute noch, ungehindert ins Meer rinnenden, versumpfenden und versickernden / Wasserläuf en und last not least, mit seinen Kalischaetzen. Wer ist hiezu mehr verpflichtet als der Siedler in unserem kleinen.Palästina, das Raum bieten soll und muß und kann für Millionen. Durch Intensivismus zur Freiheit des Einzelnen. und der Gesamtheit—dieser Gedankengang ist nicht so neu als richtig. Wir müssen ihn z u m Dogma erhebe n!! / * Nachw. d. Red.: Wir haben mit vorstehendem Artikel" einem Vertreter der Ansichten Dr. Soskins das Wort gegeben. Nachstehend folgt eine kritische Untersuchung dei* Ansichten dieses Wörtfiihrers .für die intensiven Kulturen auf kleinen-Flächen-aus der Feder Dr. Elieser Aschers. Kolonisationspläne und fölönisatiQn. Von Elieser Ascher, BÖrlte . ,r..........., ■ - Koiigreßbeschlaissei -könijenr zweierlei; j.Art> sein- Sie ^haben entweder einen demonstrativen ';Gharak.te^ urid: ^olleni^e^tente Richtlinien ftfr:P.olife dedoch iim