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Palästina · 1927-01-01 · Heft 1-2 · p. Seite 46

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Journal
Palästina
Volume
10 (1927)
Issue
Heft 1-2
Article
Die Finanzierung des Siedlungswerkes
Date
1927-01-01
Page
Seite 46 (sequence 21)
Language
German
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46 wir das jährliche zionistische Budget analysieren, so finden ww, daß wir heute, neben den Investierungen in Landwirtschaft, Arbeit und Gewerbe, noch etwa ägypt. Pfd. 300Ü00 ausgeben. Im Laufe der zehn Planjahre sind also für das laufende Budget Pfund Sterl. 3,000.000 erforderlich. Nehmen wir an, daß .die Mobilisierung der nationalen Anleihe nur einen Betrag von Pfd. Sterl. 20,000.000 ergeben würde — an diesen Betrag dachte Herzl — und von dieser Summe würde an Aktien ein Betrag von Pfd. Sterl. 10,000.000 angelegt. Wenn diese Pfd. Sterl. 10,000.000 im Laufe der zehn kommenden Jahre nur 2,5 Prozent durchschnittlich einbringen werden, so wird -sich am Laufe von zehn - Jahren (mit Einschluß der fünf Sammeljahre) eine Einnahme von Pfd. Sterl. 4,000.000 bis 4,800.000 ergeben. Bestimmt man diesen Betrag für das Budget, so haben wir nicht mehr nötig, einen besonderen Fonds für die Bedürfnisse des laufenden Etats aufzubringen, der gesamte Ueberschuß aus den Aktieneinnahmen (über den Etat hinaus wird einem Reservefonds vorbehalten. Die Anleihegelder müssen in einer großen Bank konzentriert werden, deren Aufgabe es ist, die oben aufgezählten Banken: * Boden-, Landwirtschafts-, Bau-, Indiustriebank, in zwei Formen zu finanzieren: entweder durch Investierung von Grundkapital in Form von Aktien oder durch Gewährung von Betriebskapital in Form von Obligationen. Ist diese nationale Anleihe ohne Garantie von iaußen zu verwirklichen? Auf diese Frage wage ich mit Ja zu antworten. Das Vermögen unserer Kolonisation,, der Boden, die Pflanzungen und die Gebäude* sie werden im Laufe der fünfzig kommenden Jahre zweifellos in ihrem Werte steigen, und in dieser Hinsicht isind sie eine unantastbare Sicherheit. Wenn auch die Hälfte der Anleihe, das Aktienkapital in der-ersten Periode, nicht, wie wir es annehmen, große Gewinne bringt und wenn wir auch diese Gewinne dem Budget und dem Reservefonds vorbehalten — selbst dann ist die Anlage in Aktien der Banken nicht für eine 'Unsichere, zu halten. Auf alle Fälle aber ist diese Anlage sicherer als jede Teilanlage in irgend einem palästinensischen Unternehmen. Ferner kennen wir den Preis, den die palästinensische Industrie und Landwirtschaft für deaKapitalsmangel zu zahlen hat. Man kann mit Sicherheit sagen, daß, wenn nationaler Kredit in genügendem Maße zur Verfügung gestellt wird, dies ihren Ertrag und ihre Produktivität erhöhen und wesentlich zu ihrer Entwicklung beitragen wird. Es ist wert hervorgehoben zu werden, daß die Pica heute bereits palästinensische Einnahmen im Betrag von Pfd. Sterl. 150.000 pro Jahr hat. Die innere Sicherheit, die allein schon in der Tatsache großer, zusammenhängender Investitionen gegeben ist, ist eine Sicherheit, die wohl fähig ist und genügt, das Vertrauen des investierenden Zionisten zu erwerben — aber sie genügt nicht nach außen. Es Ist eine erste Anleihe, und man wird uns nicht

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