Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 10 (1927)
- Issue
- Heft 1-2
- Article
- Der Orangenbau
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 5)
- Language
- German
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24 •seinem neuesten Buche „Die Landwirtschaftliche Kolonisation in Palästina" (Tabelle VI, Seite 106) einige bestimmte Fälle aus der Praxis wiedergibt. Wir finden dort folgende Beispiele für 1923.: Ort Fläche in Duriam Bruttoertrag Reineriräg , Menge Kisten Geld Pf. Eg. Ausgaben Insges. p.Dunam Pf. Eg. 1900 486 294 192 12.80 >» . . . .20 3000 600 , 475 125- 6.25 Rechoboth ....... , . . . 28 4200 840 500 340! 12.15 a ...... 6500 1320 947 373 6.22;. . . . 30 5000 1000 735 265 8.80 >» » . ... .40 2400 £00 297 303 7:55 300 67 48 19 7,60 5500 1320 m 370 6.80 In dieser Tabelle ist leider das Alter der Pflanzungen nicht angegeben. Der Ertrag schwankt zwischen 110 und 170 Kisten per Dunam,. mit einer Ausnahme, wo er nur -60 ist. Aber dieser Garten (40 Dunam an P. T.) scheint überhaupt nicht genügend rationalisiert oder schon tsehr alt zu sein, siehe die exzeptionell niedrigen Ausgaben. Die Erträge schwanken zwischen 6,22 bis 12,80 Pfund per Dunam, allerdings waren die Verkaufspreise 1923 lange nicht so hoch wie 1925-26. Doch muß man mit Schwankungen derselben immer rechnen. Wie Preise und Kosten sich in den letzten zwanzig Jahren entwickelten, zeigt eine Tabelle von D. J. Weinberg, die er 1924 im „Bulletin 0f the Palestine Economic Society" Nr. 4/5 veröffentlichte: Durchschnittspreis Kosten bis Saison free on bord Jaffa. Bord Jaffa. Bruttogewinn Piaster Piaster Piaster 1903/4 ' 22.6 8.9 13.7 1904/5 19.6 8.9 10.7 1905/6 22.3 9.2 13.1 1906/7 21.2 9 12.2 1907/1 17 8.1 8.9 1908/9 21.1 8.1 13 1909/10 20.5 8.1 12,4 1910/11 23.6 7.9 15.7 1911/12 21 8.6 12.4 1912/13 19.5 9.1 10.4 1913/14 22.6 9.3 13.3 1914/15 16.2 9.6 6.6 1919/20 55 31 24 1920/21 59 30 29 1921/22 57 25.2 M$ 1922/23 45 19.2 25.8 Die Befürchtungen, daß die fortwährende Ausdehnung der Orangenpflänzungen zu einer Absatzkrise führen könnte, wie vor etwa dreißig Jahren bei Weih, werden von den Sachverständigen als absolut 'unbegründet angesehen. Sie halten (den Absatz nach England noch bedeutend ausdehnbar, da er erst 11,1 Prozent der von diesem Lande importierten Orangen tieträgt. Ein weiteres