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Palästina · 1911-01-01 · Heft 11-12 · p. Seite 275

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
8 (1911)
Issue
Heft 11-12
Article
Palästina-Korrespondenz
Date
1911-01-01
Page
Seite 275 (sequence 3)
Language
German
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Inzwischen baut die Alliance aus dem Legat des bekannten Chowew Zion Wissotzky ein eigenes - Schulgebäude in Jaffa. Jüdische Maurer und- Arbeiter, die jetzt in Jaffa und Jerusalem massenhaft arbeitslos herumgehen, finden bei dem Bau der Alliance keine Beschäftigung. Jehoschuah Feldmann. *Ä . Das Wappen von Jerusalem. Von Prof. D. Eb. Nestle in Maulbronn. Die in Chicago erscheinende Monatsschrift „The open Court" bringt auf dem Umschlag der Nummer vom März 1910 und' in derselben auf Seite 188 eine Abbildung des Wappens von Jerusalem (Coat of Arms of Jerusalem). Von der Dornenkrone umgeben hat es die Umschrift „Deus vult", auf dem Mittelschild das bekannte quadratische Kreuz. Das Strahlenkreuz, auf dem der Mittelschild ruht, ist von einer Kette umgeben, auf der die rätselhaften Buchstaben stehen: "J S R R R S (Mitteilungen und Nachrichten des Deutschen Palästina-Verreines.) V Künstliche Brunnen. In Queensland gibt es gegenwärtig 532 artesische Brunnen mit einer Durchschnittsbohrung von 1197 Fuß Tiefe, zu einem Kostenpreis von 25 Shilling pro Fuß. Man hat 800.000 Pfdst. für Brunnenbohrungen ausgeben, die täglich 350 Millionen Gallonen Wasser liefern. Die artesischen Brunnen unter den Goldfeldern Westaustraliens sind nicht so wasserreich wie diejenigen Queenslands. Ueber 300.000 Quadratmeilen der Wüste sind durch artesische Brunnen in fruchtbares Land verwandelt worden. 445.000 engl. Quadratmeilen, das heißt ungefähr zwei Drittel von Queensland überdecken die ungeheuren Vorratsreservoirs der artesischen Wässer. An manchen Stellen quillt dieses ganz heiß hervor; ja in einem Brunnen zeigt sich sogar eine Temperatur von 100° Fahrenhe.it. Ein im Bahnhof von Perth gebohrter; Brunnen von 700 Fuß Tiefe ergab reichlich hervorquellendes, ausgezeichnetes Wasser. („Himmel und Erde", 1911.);;v; Dlxngungsyersuche in Palästina. Von Fr. Keller, Leiter der ^Ackerbauschule Wilhelma bei: Jaffa. Gleich eingangs möchte ich erwähnen, daß das zu Düngungsversuchen benutzte Land aus einem mittelschweren Lehmboden besteht, der seit urdenklichen Zeiten nach dem System der Eingeborenen ausgesogen 275

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