Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 8 (1911)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Daten über die jüdische Bevölkerung Jerusalems
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 156 (sequence 2)
- Language
- German
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- Minsk 1× ep/1000754
- Pinsk 1× ep/1045440
- Vilnius 1× ep/1000947
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Die Angehörigen der aschkenasischen Gruppe verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Kolelim: Kolel Ungarn 2000 Pers. erhalten jährl.durchschn.pr. Kopf » Galizien . . . 3000 „ » » „ V 11 40 11 Siebenbürgen . 100 V V ii » '» 180 II „Hod" (Holland u. Deutschi.) 170 ii n » „ 11 11 100 11 Rumänien . . 600 D i) » i) „ „ 20 V Amerika . . . 1000 „ n »;> >} 11 100 11 Warschau . . 2000 ii ii » „ 11 11 25 11 Chaba'd . . . 2500 II 1> 11 ii 1) II 20 11 Suwalki . . . 1200 „ „ n „ „ „ 25 „ Wilna u. Smot 3500 „ ii » 11 11 10 V Horodno . . . 2800 11 n ii „ 11 11 8 11 Wohlin . . . . 3000 r> ii ii „ 11 11 5 » Reissin . . . . 700 »; u ii V ii n 6 n Minsk , . . . 1200 „ ii ii „ 11 V 4 11 Pinsk . . . . 1200 „ i) » » ii n 3 Ii Karlin . . . . 600 „ ii ii „ n ii 3 Ii Bessarabien 200 Ii n „ }i » 5 ii Schitomir . . 200 „ » ii „ ii n 5 Vereinigt. Kolel (aus versch. Gegenden) 1000 27.170 Personen. Die Angehörigen der sephardischen Hauptgruppe verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Gemeinden: Sephardim (Spagnolen) . . 6000 Jemeniter........ . 3000 Perser...........1200 Kurdistaner.........1000 Bucharer..........500 _Moghrebiner (Marokkaner etc.) 1500_ Zusammen . . 13.200 Personen. Im allgemeinen hat sich in den letzten zwei Jahren die Bevölkerung eher vermindert als gesteigert, teilweise infolge der ökonomischen Krisis, teilweise infolge des eingeführten Militärdienstes. In Bezug auf die Lebensquellen macht man sich vielfach falsche Vorstellungen. Der durchschnittliche Wert der Chalukah (per Gemeinde berechnet) beträgt im Maximum etwa 100 Frcs. pro Person jährlich. Chalukah in dieser Höhe erhalten nur etwa 3270 Personen. Die anderen bekommen nur einen gewissen Prozentsatz dieses Anteils. Barsilai kommt zu dem Resultat, daß etwa zwei Drittel der jüdischen Bevölkerung überhaupt keine Chalukah empfangen, ein Drittel doch in solchem Ausmaß, daß dies für ihren Lebensunterhalt nicht hinreicht. 156