Mannheim
Compact Memory

Palästina · 1909-01-01 · Heft 5 · p. Seite 120

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
6 (1909)
Issue
Heft 5
Article
Die sanitären Verhältnisse Palästinas
Date
1909-01-01
Page
Seite 120 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2379786-2379815-2379821-2382408--02452-2382463
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

raturunterschied zwischen dem oberen Galiläa und Samaria ist gering. Judäa besitzt eine ziemlich hohe Temperatur, und die mittlere Temperatur von El Arisch ist unvergleichlich höher als die der vorherigen Landflächen. Als mittlere Jahrestemperatur wird für Samaria und Galiläa (abgesehen von den Berggipfeln oder einigen ausnahmsweise tiefergelegenen Ortschaften) + 16° C, für Judäa + 19° C bis + 20° C, für die Provinz El Arisch -f 24° C bis + 26 0 C angenommen. Obwohl es für uns sehr interessant wäre, jetzt die Flora einer jeden der besprochenen Landzonen kennen zu lernen, können wir sie jedoch hier nicht eingehend besprechen. Wir müssen uns darauf beschränken, nur einige Einzelheiten und Unterschiede betreffend die Pflanzenwelt dieser Gebiete hervorzuheben. So sind die Berge des oberen Galiläa mit wahren Wäldern bedeckt, in Samaria dagegen kann man sehr oft mit Eichenwäldern bedeckte Gebirgsabhänge antreffen; Judäa aber hat eine nur kurze Zeit dauernde Vegetation, während in Ei- Arisch fast gar keine Pflanzenwelt gedeiht. Auch die Richtung der herrschenden Winde ist für jeden Landstreifen verschieden. Für das nördliche Gebiet hat der Wind eine viel grössere Bedeutung als für alle anderen. In Samaria haben wir Ost- und Westwinde, und im südlichen Judäa kommt der höchst unangenehme Nordwind am häufigsten vor. Der herrschende Wind von El-Arisch ist ein nordwestlicher. Dieser Ortschaft steht eine kaum wahrnehmbare Umwandlung des Meerbusens in eine Wüste bevor, so dass eine (unermessliche Anzahl grosser Dämme gebildet werden, welche ihr gleichsam die Berge ersetzen. Alle diese Dämme haben eine gemeinsame Richtung von NW. nach SO., wobei der südöstliche Abhang abschüssig, der nordwestliche hingegen sehr steil ist. — Autorisierte Originalübersetzung aus dem Hebräischen von Josef Gerstmann. Jerusalem er Schulstatistik. aus dem französischen Konsiliarbericht für das Jahr 1907/08. Knabenschulen Mädchenschulen Schüler Schülerinnen Budget (1000 Frcs.) Mohamedan. 2 1 728 292 36 Katholische . 7 8 808 856 653 Protestantische 9 7, . 658 415 600 Griechische 2 2 320 350 92,5 Armenische 1 1 40 50 46 Jüdische 25 8 3090" 1380 606,8 46 m";5644 3333 2034,3 120

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.