Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 2 (1903-1904)
- Issue
- Heft 3-6
- Article
- El-Arisch
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 224 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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— 224 — 1862. Mansell, A. L., Coast Survey of Palestine. Nautical Magazine 1862, Oktober 505—8, 1863, Januar, 36—40. Ausland 1865, No. 14, Artikel von Tobler. 1881. Map of Western Palestine from surveys conducted for the committee of the Palestine Exploration Fund etc. 1 : 168 960, London, at Stanford's Geographica! Establishment 1881, neu aufgel. 1900. Karten der Mittelmeerküste der englischen und französischen Admiralität, z. B. englische Seekarte No. 2634.*) Karten in den oben angeführten Haupt werken. Es steht nach allem zu erwarten, dass ein Studium der Hauptwerke die Frage so weit klären wird, um zu weiteren Nachforschungen anzuregen. Hierzu bedarf es nach der Lage der Dinge jedoch nicht der Ausrüstung einer kostspieligen Expedition. Es leben in Palästina und Aegypten heute schon genug Männer von Wissen und Erfahrung, mögen sie nun Christen oder Juden sein, die gerne die Mission übernehmen würden, durch Augenschein und Untersuchung an Ort und Stelle sich ein Urteil über die Besiedelungsfähigkeit des Landstriches östlich von El-Arisch bis nach Refah hin zu bilden. Ich erinnere nur hier daran, dass der Deutsche Palästina-Verein wiederholt und in höchst erfolgreicher Weise Herrn Ingenieur G. Schumacher in Haifa mit praktischwissenschaftlichen Arbeiten in Palästina betraut hat; gerade er z. B. steht der Frage der jüdischen Besiedelung Palästinas durchaus nicht unerfahren gegenüber, war er doch Zeuge der Entstehung fast der ganzen jüdischen Besiedelungs-Tätigkeit, so insbesondere der letzten bedeutenderen Phase der Landankäufe im Hauran, über welche er wiederholt im wohlwollendsten Sinne berichtete. Ja, ich finde über ihn in dem „Begleitworte zur neuen Handkarte von Palästina von Dr. Hans Fischer," Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins, Bd. XIII, 1890, erwähnt, dass er an der Küstenstrecke des Wadi-el- Arisch Aufnahmen zu Vermessungszwecken gemacht habe. Und Männer wie er, gehören heute auf jüdischer wie auf christlicher Seite nicht mehr zu den Seltenheiten in Palästina; ich verweise nur noch auf die Herren Aronsohn und Soskin (letzteren allerdings nunmehr in Berlin, Herausgeber von „ Altneuland ") und andere mehr, die doch schon in der zionistischen Bewegung das Wort genommen haben. Nicht besser vermeine ich schliessen zu können als mit einem Zitat aus Ebers und Guthe's illustriertem Prachtwerk Palästina, Band II, S. 187 und 188: „Gaza war noch eine durch, prächtige Kirchen, durch sorgsame Pflege der Künste und Wissenschaften, sowie durch ein glänzendes, wechselvolles Volksleben ausgezeichnete Stadt, als es im Jahre 635 unter dem Nachfolger Mohammeds, dem Kalifen Abu Bekr, nach kurzem Kampfe erobert wurde. Der breite, sandige Weg, der von Gaza aus südwärts in einiger Entfernung mit der Meeresküste parallel zieht, ist die seit den ältesten Zeiten oft betretene Handels¬ und Heerstrasse, die Aegypten und Syrien miteinander verbindet. *) Anm. d. Red. Die englische Seekarte No. 2573 zeigt die Küste von Damiette und Port-Said bis über El-Arisch hinaus und enthält eine Ansicht der Mündung des Wadi-El-Arisch mit den Palmenhainen, Dünen etc. Die Karte kann durch die Expedition der Zeitschrift zu Mk. 3,— bezogen werden. Die Seekarte 2634 (von Ras En-Nakura bis El Arisch) kostet 3,60 Mk.