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Palästina · 1903-01-01 · Heft 1-2 (1904.None.1903) · p. Seite 66

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Journal
Palästina
Volume
2 (1903-1904)
Issue
Heft 1-2 (1904.None.1903)
Article
Der getreue Eckart
Date
1903-01-01
Page
Seite 66 (sequence 4)
Language
German
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-.66 — in Aussicht genommen, besonders Baumzucht, Seiden.- und Tabakbau, Gemüsekultur, Geflügelzucht etc." Daraus muss Jeder (der lesen kann oder will) ersehen, dass es sich in den angehängten Rentabilitätsberechnungen nur um einige beispielsweise Angaben betreffend die Rentabilität intensiver Landwirtschaft im Orient handelt, die gegenüber dem im Prospekt angegebenen Gegenstand des Unternehmens keinen grösseren Wert beanspruchen, als eben den von Beispielen. Am Schlüsse seines Artikels in der „Jüdischen Presse" deckt Herr Bambus die Quelle seiner Schmerzen auf. Er sagt wörtlich: „Getreu der Praxis, welche in den Kreisen, aus deren Mitte die neueste Gründung hervorging, bei ihrer Vereins-Fabrikation auch sonst geübt wurde •— es sei nur an die „Gesellschaft zur wirtschaftlichen Erforschung und Erschliessung Palästinas" erinnert —, ist es auch im vorliegenden Falle geflissentlich vermieden worden, diejenigen zur Mitberatung und Mitwirkung heranzuziehen, welche sich aus ihrer vieljährigen theoretischen und praktischen Beschäftigung mit den einschlägigen Fragen ein kompetentes Urteil erworben, aber zugleich soviel Selbständigkeit bewahrt haben, nicht zu jeder Projektenmacher ei mameluckenhaft Ja und Amen zu sagen. Glaubt man der Mitarbeit dieser wirklich Berufenen entraten und auf homines novi sich beschränken zu dürfen, deren Legitimation eine durch keinerlei Sachkenntnis getrübte Laienhaftigkeit bildet, so •hat der Fernstehende, wenn's den Geldgebern recht ist, dagegen nichts weiter einzuwenden." Diesem Herzenserguss gegenüber sei festgestellt, dass unsere Vereins - Fabrikation (wer Herrn Bambus und seine «vieljährige Thätigkeit kennt, muss lachen, wenn er diese Worte von ihm auf andere angewendet sieht) in Wirklichkeit aufs eifrigste bestrebt ist, jeden einzelnen Kenner des Orients für die Mitarbeit zu gewinnen, mit Ausnahme freilich des hierüber schmerzerfüllten Herrn Bambus. Soweit wir in Betracht kommen, können wir sagen, dass so vorsichtig es vielleicht gewesen wäre, auch Herrn Bambus in diesen Kreis einzubeziehen, um dadurch vor seinen „irrtümlichen Kritiken" sicher zu sein, es uns doch widerstreben würcte, mit einem Manne zusammen zu arbeiten, der bei aller geschäftigen Rührigkeit in jüdischen Dingen, wie der vorliegende Fall beweist, nicht in der Lage ist, Bestrebungen gerecht zu beurteilen, zu denen man seine Billigung einzuholen unterlassen hat. " Und um es jedem zu ermöglichen, sich ein Urteil zu bilden, was es mit der Zusammensetzung der „durch keinerlei Sachkenntnis getrübten Laienhaftigkeit" gerade des ,,Vereines zur wirtschaftlichen Erforschung Palästinas" auf sich hat, so seien hier einige der Namen hergesetzt, die in der. jüdischen Kolonisationsfrage

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