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Palästina · 1902-03-01 · Heft 3-4 (März 1902) · p. Seite 117

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Palästina
Volume
1 (1902)
Issue
Heft 3-4 (März 1902)
Article
Gummi arabicum aus Palästina
Date
1902-03-01
Page
Seite 117 (sequence 3)
Language
German
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- 117 — sortieren. Wenn es auch nicht wahrscheinlich ist, dass dieser Gummiexport grössere Dimensionen wird annehmen können, so mag er doch vielleicht die Grundlage werden für eine spätere rationelle Gummikultur. Es ist nämlich nicht unwahrscheinlich, dass auch die echte Acacia Verek, der Lieferant des guten Kordofangummis, in den heissen Wadis am Toten Meer sich wird kultivieren lassen, und in den kühleren Teilen des trocknen Judäa dürfte die Kultur des Marokko- und Tunisgummi (Acacia gummifera) möglich sein; auch die Kultur der den guten südafrikanischen Gummi liefernden Acacia horrida ist als aussichtsreich ins Auge zu fassen. Sollte es dermaleinst zur Begründung landwirtschaftlicher Versuchsstationen in Palästina kommen, so werden sich ungezwungen damit besondere Abteilungen verknüpfen lassen, welche sich mit den Fragen der Aufforstung zu befassen haben. Dass bei diesen Versuchen die verschiedenen Akazienarten in erster Reihe berücksichtigt werden dürften, unterliegt kaum einem Zweifel. Schon um Brennmaterial, sowie Werk- und Bauholz zu schaffen, ist eine Aufforstung der trockenen Wadis Südpalästinas ins Auge zu fassen, und keine Bäume eignen sich hierfür besser, als die anspruchslosen, bis an den Rand der Wüste hin gedeihenden Akazienarten.

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