Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Journal
- Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
- Volume
- 1910
- Issue
- Heft 18 (Dezember 1910)
- Article
- Zur Geschichte des Verbandes
- Date
- 1910-12-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 99% known words query
- IRI
…/2378030-2378055-2378056-2379038--0931-2379058- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
geeigneter Werke handelte. Einigen neugegründeten Vereinen haben wir mannigfache Publikationen, soweit sie uns zur Verfügung standen, gratis übermittelt und mehreren großen Vereinen, auf deren spezielles Verlangen, geeignete Redner nachgewiesen und in einzelnen Fällen auch die Verhandlung mit den Rednern übernommen und zu einem für beide Teile befriedigenden Abschluß geführt. — Die Publikation des Verbandes, das Jahrbuch, ist in diesem Jahre, dank der opferfreudigen Mitarbeit der nach dem Tode von Gustav Karpeles zur Herausgabe eingesetzten Kommission, insbesondere unseres Ehrenpräsidenten Herrn Prof. Dr. Martin Philipps«n, erheblich früher als in den letzten Jahren dem Drucke übergeben worden, so daß die Effektuierung der zahlreich eingegangenen Bestellungen schon anfang des Jahres erfolgen wird. — Aus Mangel an Mitteln, zum Teil auch infolge des stetigen Rückganges der jüdischen Bevölkerung in den kleinen Städten, sahen sich einige Vereine gezwungen, ihre Tätigkeit einzustellen. Dagegen sind an verschiedenen anderen Orten neue Vereine entstanden, die aber ebenfalls der Unterstützung seitens des Verbandes bedürfen. Leider ist es uns trotz aller Mühe noch iinmer nicht gelungen, den Wanderrednerfonds derartig zu kräftigen, um namentlich die kleinen Vereine in ihrem Fortbestand wesentlich fördern zu können. Dieses Ziel wird nur dann zu erreichen sein, wenn sämtliche Vereine durch die regelmäßige Leistung eines Jahresbeitrages an den Verband seine Bestrebungen zu den. ihrigen machen werden. — Indessen ist unser Sinnen hauptsächlich daraus gerichtet, dem Verbände neue Freunde und Gönner zu gewinnen, die uns dazu verhelfen sollen, das von unserem