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Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland · 1900-12-01 · Heft 8 (Dezember 1900) · p. Seite 4

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Journal
Mitteilungen aus dem Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland
Volume
1900
Issue
Heft 8 (Dezember 1900)
Article
Zur Geschichte des Verbandes
Date
1900-12-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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nöthigen Mittel zur Verfügung ständen. Das Gesuch verschiedener Vereine, ihnen Material zu Vorträgen einzusenden, hat der Verband auch in diesem Jahre thunlichst zu berücksichtigen gesucht; unmöglich aber ist es, den Vereinen zugleich die erforderlichen Bücher, wenn auch nur leihweise, zu schicken; das Sekretariat hat in dieser Beziehung bereits schlimme Erfahrungen gemacht. Trotz wiederholter und dringender Mahnung gelingt es nicht, die verliehenen Bücher zurück zu erhalten. Auch in Bezug auf die Redner könnte der Verband den Vereinen größere Dienste leisten, wenn diese ihre Wünsche dem Sekretariat nur rechtzeitig mittheilen und ihre Forderungen etwas niedriger stellen wollten. Nach den von uns gesammelten Erfahrungen sind nicht immer Diejenigen, die einen klangvollen Namen führen, zugleich die besten und geeignetsten Redner. Die Aufgabe der Vereine muß es sein, auch weniger bekannte Gelehrte, wenn sie vom^ Verbände, der auch in dieser Beziehung seine Unparteilichkeit wahrt, empfohlen werden, zu fördern und somit ihre Popularität zu ermöglichen. Auf einem im Herbste dieses Jahres einzuberufenden Verbandstage werden alle diese Fragen eine Klärung erfahren müssen. Bis dahin aber geben wir uns der Hoffnung hin, daß die Vereine für jüdische Geschichte und Literatur mit noch größerem Eifer als bisher das begonnene Werk fortsetzen und durch fleißige Arbeit und gegenseitige Belehrung, sei es durch Vorträge, Vortragscyklen oder Diskussions-Abende, ihr Bestes thun werden, um unserer Geschichte und unserer Literatur zu dem ihnen gebührenden Rechte zu verhelfen.

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